Wir haben uns noch einmal den Fall Maxim Biller vorgenommen. Seit wir ihn als Kritiker auf dem Sofa des Literarischen Quartetts bitter vermissen, schreibt und veröffentlicht er in hoher Schlagzahl. Im wie wir finden wunderbar demütigen Design des Reclamverlages legt er nun eine Reihe von Essays aus 30 Jahren vor, die sich für uns anfühlen, als würden wir stundenlang angeschrien, was hart, aber nicht ohne Lust und Vergnügen war. Eher Verdruss scheint Leif Randts Allegro Pastell hervorzurufen, warum, erklären wir. Außerdem wird ein Jahrhundertklassiker von Claude Lévi-Strauss im Licht der Gegenwart untersucht – und ein letztes, das wir nicht gelesen haben, liegt auch auf dem Tisch. Ein Bücherradio mit viel Ruhe und ohne jeden Bezug zur Pandemie. Das war ein großer Spaß!

Maxim Biller: Wer nichts glaubt, schreibt
Leif Randt: Allegro Pastell
Claude Lévi-Strauss: Traurige Tropen
Woody Allen: Ganz nebenbei

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