Alle Probanden beschreiben den gleichen Verlauf: es beginnt mit einem Leuchten, dann sprechen Götter zu dir, was sie sagen kann beängstigend banal sein oder geradezu paradox, etwa dass es sie nicht gibt. Oder dass “God in the fucking” ist, wie T.C.Boyle es eine seiner Figuren sagen lässt in seinem großartigen, wie wir finden, in jedem Falle höchst besprechenswerten Roman über LSD und die Tücken der menschlichen Gruppenbildung. Als wäre das nicht verwunderlich genug, haben wir unabgesprochen beide das gleiche zweite Buch gelesen, Annie Ernaux’ fiktionalbiografische Meditation über den Vater, weshalb das Nichtgelesene das dritte Buch ist, Ian McEwan hat über künstliche Intelligenz geschrieben. Das war ein großer Spaß, magisch und profan zugleich.

1.) T.C. Boyle – Das Licht
2.) Annie Ernaux – Der Platz
3.) Ian McEwan – Maschinen wie ich

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