Die Liebe, die Zeit und der Tod müssen einer weit verbreiteten Auffassung zufolge dabei sein, damit ein Buch Literatur wird. Um die Liebe in der Zeit und den Tod, der alles belauert, geht es ganz sicher in Jana Hensels langen Erzählung einer Amour Fou zwischen Tel Aviv und Berlin, Alain de Botton schreibt über das, was bleibt, wenn die Liebe geht, Thomas Hettche verfasst viele kurze aber nicht kleine Text über die manchmal nicht schmerzfreie Liebe zur Literatur, und das vierte, nicht nur ungelesene, sondern noch verpackte Buch ist Kehlmanns Tyll, über dessen Inhalt wir dieses Mal nur spekulieren. Außerdem: Montauk von Max Frisch, aus gutem Grund nochmal gelesen.
Das war ein großer Spaß!.

Jana Hense: Keinland
Alain de Botton: The Course of Love
Thomas Hettche: Unsere leeren Herzen
Max Frisch: Montauk
Daniel Kehlmann: Tyll