KR391 Zeiss Grossplanetarium – Teil 2

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Glaskugel mit Projektor

Mal wieder ein Küchenradio. Nachdem DocPhil vor zweieinhalb Jahren das “Zeiss Grossplanetarium” im Prenzlauer Berg besucht hatte, als es noch saniert wurde, bot es sich an, noch mal vorbei zu schauen – jetzt nach seiner Wieder-Eröffnung.

Planetarium, leerer Saal

Leiter Tim Florian Horn führt DocPhil und seine Familie durch das sanierte “Wissenschafts-Theater” und erklärt, warum das neue Planetarium mehr ist als nur ein projizierter Sternenhimmel.

360-Grad-Kamera

Tim Horn verfolgt einen sehr offenen Ansatz, um die neue High-End-Projektions- und Sound-Technik möglichst vielen zur Verfügung zu stellen.

Das Küchenradio besucht die Video-Produktion, in der Horns-Team VR-Filme für die enorme Kuppel erstellt und mit neuen Präsentationstechniken experimentiert.

Viel Spaß.

7 Kommentare

  1. Wunderbar, dass es wieder einen Beitrag zum Küchenradio gibt. Danke!!! ;-)

    Ein weiteres Thema, dass im Raum Berlin eine Rolle spielt:
    http://www.rationalgalerie.de/home/der-tiefe-staat-schlaegt-zurueck.html

  2. Bitte in Zukunft nicht über eine halbe Stunde das Gespräch mit dem Soundcheck im Hintergrund führen. Die kurzen Worte, Töne oder das Anspielen von Liedern mag ja für das optimale Einstellen der Soundanlage sehr hiflreich sein, für den Podcast-Hörer mit ‘In-Ears’ ist das auf dauer eher nervig. Ich fand sogar es störte nach 10 Minuten gewaltig (und es ging ja über ne halbe Stunde). Bitte beim nächsten mal die Interview-Location nochmal überdenken. Danke.

  3. Bitte wieder häufiger Küchenradio machen.

  4. Wann gibt es die nächste Ausgabe vom geliebten Küchenradio??? Bin auf kalten Entzug.

  5. Schade, seit über einem Jahr gab es jetzt keine neue Folge. :(

  6. hm, mein Kommentar ist zu spät und nicht optimal adressiert.

    Ich war mit 4 Jahren das erste mal im Planetarium Jena, wie ich nun gelernt habe vergleichbar groß wie das Grossplanetarium Berlin. Seitdem bin ich ein anderer Mensch, ein Planetarium ist für mich eine absolut sakrale Institution. Deshalb habe ich es auch als Blasphemie empfunden, als der “Knochen”, für mich ein Objekt, für dass ich objektsexuell werden könnte, durch ein unscheinbares Ei ersetzt wurde. Die Vorführungen wurden nicht besser, im Gegenteil, mit der Beamerei hielt das austauschbare zeitgenössische Multimedia-Allerlei Einzug in die Kuppel und die gestochen scharfen Sternprojektionen wurden unterbrochen von Pixelsternen, für die ich nicht mal ins Kino, geschweige denn ins Planetarium gehen möchte. Planetarien sind mittlerweile auch Historisch und der um mehrere Achsen langsam im Kuppelzentrum rotierende blaue “Knochen”, ein grotesk schönes Technikkunstwerk, war neben dem Sound, den Sternen und der Kuppel für mich 45% der Performance eines Planetariums.

    In Jena haben sie den alten Projektor in eine Einkaufsmall gestellt. Das ist natürlich noch grauenhaftere Blasphemie. Der Spruch, wir wollen keine Technik zeigen, sondern Programm machen, ist für mich unehrlich. Dann braucht man nämlich auch kein Planetarium, sondern nur einen Raum, in dem sich alle entsprechende Brillen aufsetzen. Habe nichts gegen Beamer, aber wie kommt man auf die Idee, den alten Projektor zu ersetzen, ich finde Planetarien sind tatsächlich, ob man das hören möchte oder nicht, auch schon seltene historische Institutionen und Zeiss sollte lieber seine alten Projektoren, die nicht nur Kultur, sondern auch Faszination pur sind restaurieren und das Innenleben auf den modernen Stand bringen.

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