KR_170 – Genderblog

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| 42 Kommentare

Rochus
Rochus vom Genderblog war zu Gast. Ein Gespräch über Geschlechterrollen und Allergien, Käse, Wein, die Pest und das Abenteuer, ein Feminist zu sein. Ganz ohne neue Technik.

42 Kommentare

  1. Pingback: Genderblog » Küchenfeminismus (mit Quellen)

  2. Pingback: [i:rrhoblog] » Hinweis in eigener Sache

  3. ganz unterhaltsam. das ende muss so?

  4. ganz unterhaltsam. das ende muss so?

  5. spontan und roh ist ja sympathisch, auch die form des lockeren gesprächs, aber gleichzeitiges reden, rumgeschreie und hintegrundgerumpel machen das teilweise etwas anstrengend anzuhören.
    auerdem glaube ich gerne, dass die gäste bei euch auch schon mal gar nicht zu wort kamen ;)

  6. spontan und roh ist ja sympathisch, auch die form des lockeren gesprächs, aber gleichzeitiges reden, rumgeschreie und hintegrundgerumpel machen das teilweise etwas anstrengend anzuhören.
    auerdem glaube ich gerne, dass die gäste bei euch auch schon mal gar nicht zu wort kamen ;)

  7. Das Ende kam etwas sehr abprupt. Das ganze Gespräch an sich war etwas meeeh – gelungen, ja. Aber es war jetzt nichts wirklich neues dabei oder hatte eine sinnvolle Synthese.

    Ein besonders kritischer Punkt im Feminismus ist meiner Meinung nach, dass dieser – gleich welche Seite des Zauns – zu Recht nach Differenzierung (z.B. Frauen sind im Schnitt biologisch bedingt schwächer als Männer aber es gibt auch viele Frauen über und Männer unter dem Schnitt) schreit mit Hilfe der selben schwachsinnigen Verallgemeinerungen – z.B. das erwähnte Frauen nehmen Männer netter in “Frauenberufen” auf als umgekehrt – wie sie der Gegenseite vorwerfen.

    Statt die Argumente zu hinterfragen und die Gründe für eine tatsächliche Benachteiligung zu beleuchten und mit konkreten Lösungsideen aufzuwarten wird jedes Jahr die selbe Statistik hervorgekramt, gebetsmühlenartig die selben Tiraden wiederholt und dann herrscht für den Rest des Jahres wieder der Status Quo.

  8. Das Ende kam etwas sehr abprupt. Das ganze Gespräch an sich war etwas meeeh – gelungen, ja. Aber es war jetzt nichts wirklich neues dabei oder hatte eine sinnvolle Synthese.

    Ein besonders kritischer Punkt im Feminismus ist meiner Meinung nach, dass dieser – gleich welche Seite des Zauns – zu Recht nach Differenzierung (z.B. Frauen sind im Schnitt biologisch bedingt schwächer als Männer aber es gibt auch viele Frauen über und Männer unter dem Schnitt) schreit mit Hilfe der selben schwachsinnigen Verallgemeinerungen – z.B. das erwähnte Frauen nehmen Männer netter in “Frauenberufen” auf als umgekehrt – wie sie der Gegenseite vorwerfen.

    Statt die Argumente zu hinterfragen und die Gründe für eine tatsächliche Benachteiligung zu beleuchten und mit konkreten Lösungsideen aufzuwarten wird jedes Jahr die selbe Statistik hervorgekramt, gebetsmühlenartig die selben Tiraden wiederholt und dann herrscht für den Rest des Jahres wieder der Status Quo.

  9. ich glaube das band war am ende. schade, denn ich fand die diskussion zum thema privilegien sehr spannend. privilegien sind meistens so selbstverständlich, dass man sie gar nicht wahrnimmt. zum beispiel äuern sie sich darin, in bestimmten situationen eben keine breitseite abzubekommen.

    vielleicht als denkansto ganz interessant:
    http://colours.mahost.org/org/maleprivilege.html

  10. ich glaube das band war am ende. schade, denn ich fand die diskussion zum thema privilegien sehr spannend. privilegien sind meistens so selbstverständlich, dass man sie gar nicht wahrnimmt. zum beispiel äuern sie sich darin, in bestimmten situationen eben keine breitseite abzubekommen.

    vielleicht als denkansto ganz interessant:
    http://colours.mahost.org/org/maleprivilege.html

  11. Liebe Katja!
    Das ist ja schlimm das mit dem Prozessionspinner. Fiese Möpp. Vielleicht bist du eine Heilige und das alles ist ein Zeichen; ein Stigma! Zum Glück kein Heerwurm:

    Zitat:
    “Eine graue Schlange, bis 376 Zentimeter lang, nicht überall gleich breit (drei Finger bis handbreit) und etwas daumendick, schleicht mit der Schwerfälligkeit der Schnecke im Walddunkel umher.

    Sie besteht aus tausend und abertausend bleichen Maden, welche, durch ihre schleimige Körperoberfläche zusammengehalten, gleichsam nur einen Körper ausmachen. Indem in dieser Vereinigung eine jede Larve in der gewohnten Madenbewegung die hintere Körperhälfte vorschiebt und dann tastend die vordere ausstreckt, entsteht die Fortbewegung des ganzen Zuges, dessen Oberfläche dem Auge denselben Eindruck hervorruft wie ein langsam dahingleitendes Gewässer. Je nach den Boden- und sonstigen Verhältnissen erleidet der Zug mancherlei Abweichungen; geringere Hindernisse werden überschritten, gröere verursachen eine vorübergehende Spaltung, bisweilen verschwindet ein Teil unter dem Laub und lät vorübergehend das ganze unterbrochen erscheinen, ein gewaltsamer Durchbruch, etwa durch die Hufe eines Pferdes, die Räder eines Wagens verursacht, schliet sich bald wieder, alles so wie bei den Umzügen der Prozesssionsraupen (!!!) ”
    Gute Besserung! liebe Grüe, Cocorama (click meine Webseite to see the Raupen prozessieren )

  12. Liebe Katja!
    Das ist ja schlimm das mit dem Prozessionspinner. Fiese Möpp. Vielleicht bist du eine Heilige und das alles ist ein Zeichen; ein Stigma! Zum Glück kein Heerwurm:

    Zitat:
    “Eine graue Schlange, bis 376 Zentimeter lang, nicht überall gleich breit (drei Finger bis handbreit) und etwas daumendick, schleicht mit der Schwerfälligkeit der Schnecke im Walddunkel umher.

    Sie besteht aus tausend und abertausend bleichen Maden, welche, durch ihre schleimige Körperoberfläche zusammengehalten, gleichsam nur einen Körper ausmachen. Indem in dieser Vereinigung eine jede Larve in der gewohnten Madenbewegung die hintere Körperhälfte vorschiebt und dann tastend die vordere ausstreckt, entsteht die Fortbewegung des ganzen Zuges, dessen Oberfläche dem Auge denselben Eindruck hervorruft wie ein langsam dahingleitendes Gewässer. Je nach den Boden- und sonstigen Verhältnissen erleidet der Zug mancherlei Abweichungen; geringere Hindernisse werden überschritten, gröere verursachen eine vorübergehende Spaltung, bisweilen verschwindet ein Teil unter dem Laub und lät vorübergehend das ganze unterbrochen erscheinen, ein gewaltsamer Durchbruch, etwa durch die Hufe eines Pferdes, die Räder eines Wagens verursacht, schliet sich bald wieder, alles so wie bei den Umzügen der Prozesssionsraupen (!!!) ”
    Gute Besserung! liebe Grüe, Cocorama (click meine Webseite to see the Raupen prozessieren )

  13. Halli, war mal wieder ein interessanter Podcast.

    Warum Feminist? Die Bezeichnung hat auf mich als Mann schon im Wort einen negativen touch. Gleichberechtigung sollte für alle gelten und nicht nur für Frauen, deshalb ist doch schon der Begriff völlig unpassend.
    Ist doch klar, dass sich Männer dann von dem Feminismus abwenden.

  14. Halli, war mal wieder ein interessanter Podcast.

    Warum Feminist? Die Bezeichnung hat auf mich als Mann schon im Wort einen negativen touch. Gleichberechtigung sollte für alle gelten und nicht nur für Frauen, deshalb ist doch schon der Begriff völlig unpassend.
    Ist doch klar, dass sich Männer dann von dem Feminismus abwenden.

  15. Pingback: links for 2008-07-24 at i heart digital life

  16. Mensch schade, grade gegen Ende hin wo das Gespräch mehr Fahrt aufgenommen hat, ist Ende :-)

  17. Mensch schade, grade gegen Ende hin wo das Gespräch mehr Fahrt aufgenommen hat, ist Ende :-)

  18. Pingback: Links vom 17. bis 24. Juli 2008 at i heart digital life

  19. Ich will euch ja nicht total runtermachen, aber wenn ihr mich fragt, wird es mal wieder höchste Zeit für eine laaange Kreativpause. Die letzten Podcasts waren wirklich schlimm, mal abgesehen von der neuen Technik. So einen lauen Pups will ich mir weder im richtigen noch im Internetradio antun. Vielleicht solltet ihr euch das auch mal ausnahmsweise selbst anhören, um zu wissen, wovon hier die Rede ist. Auch die Kommentare dazu sprechen Bände. Ich bin dann mal weg.

  20. Ich will euch ja nicht total runtermachen, aber wenn ihr mich fragt, wird es mal wieder höchste Zeit für eine laaange Kreativpause. Die letzten Podcasts waren wirklich schlimm, mal abgesehen von der neuen Technik. So einen lauen Pups will ich mir weder im richtigen noch im Internetradio antun. Vielleicht solltet ihr euch das auch mal ausnahmsweise selbst anhören, um zu wissen, wovon hier die Rede ist. Auch die Kommentare dazu sprechen Bände. Ich bin dann mal weg.

  21. War es so warm bei euch in der Wohnung oder ist das da auf dem Shirt Angstschwei? ;-)

  22. War es so warm bei euch in der Wohnung oder ist das da auf dem Shirt Angstschwei? ;-)

  23. Ach, wenn die Versprechen mancher Hörer doch nur etwas haltbarer wären.

  24. Ach, wenn die Versprechen mancher Hörer doch nur etwas haltbarer wären.

  25. Hallo, ich liebe euer Radio. Ich habe gehört diese hübsche und schon viel in der Welt umhergekommene Fotografin ist bald in Berlin. Das wäre doch was! Liebe Grüsse

  26. Hallo, ich liebe euer Radio. Ich habe gehört diese hübsche und schon viel in der Welt umhergekommene Fotografin ist bald in Berlin. Das wäre doch was! Liebe Grüsse

  27. ….hab ich doch glatt vergessen den link einzufügen ….diese: http://www.flickr.com/photos/yummiliondragon/

  28. ….hab ich doch glatt vergessen den link einzufügen ….diese: http://www.flickr.com/photos/yummiliondragon/

  29. Genau wo es (für mich) spannend wurde endete der Podcast. Schade…so ein Ende geht mal gar nicht. Ich hoffe es lag am Speicherplatz…denn gewollt wäre es schon ein wenig…doof.
    Ansonsten finde ich, solltet ihr euren Gästen ein wenig mehr Respekt entgegenbringen. Ihr ladet sie ein, weil sie was zu sagen haben…dann sollten sie auch was sagen dürfen. Wenn ihr untereinander Diskutieren wollt, kann man das auch ohne Gast machen. Apropos Respekt.
    brigens: die neue Technik hört sich für mich 1000 mal besser an…die kann aber auch nicht die Störungen von Auen wieder gut machen…zum Beispiel, wenn jemand zu spät kommt.

  30. Genau wo es (für mich) spannend wurde endete der Podcast. Schade…so ein Ende geht mal gar nicht. Ich hoffe es lag am Speicherplatz…denn gewollt wäre es schon ein wenig…doof.
    Ansonsten finde ich, solltet ihr euren Gästen ein wenig mehr Respekt entgegenbringen. Ihr ladet sie ein, weil sie was zu sagen haben…dann sollten sie auch was sagen dürfen. Wenn ihr untereinander Diskutieren wollt, kann man das auch ohne Gast machen. Apropos Respekt.
    brigens: die neue Technik hört sich für mich 1000 mal besser an…die kann aber auch nicht die Störungen von Auen wieder gut machen…zum Beispiel, wenn jemand zu spät kommt.

  31. hmmm. irgendwie unbefriedigend. das abrubte ende ebenso wie der verlauf des gesprächs, bei dem der gast wirklich viel zu kurz kam. und er hätte auch sicher interessantere dinge erzählen können, wenn man ihn nicht permanent mit einem bild der feminismusdiskussion konfrontiert hätte, das etwa dem stand von 1988 entspricht… schade.

    also nicht weiter so, aber bitte weitermachen ! ein treuer stammhörer

  32. hmmm. irgendwie unbefriedigend. das abrubte ende ebenso wie der verlauf des gesprächs, bei dem der gast wirklich viel zu kurz kam. und er hätte auch sicher interessantere dinge erzählen können, wenn man ihn nicht permanent mit einem bild der feminismusdiskussion konfrontiert hätte, das etwa dem stand von 1988 entspricht… schade.

    also nicht weiter so, aber bitte weitermachen ! ein treuer stammhörer

  33. hmm, schade. mein zweiter Kommentar, diesmal zu einigen Aspekten der Sendung, ist wieder weg. war der ppöse, oder wie?

  34. hmm, schade. mein zweiter Kommentar, diesmal zu einigen Aspekten der Sendung, ist wieder weg. war der ppöse, oder wie?

  35. interessant, was der gast mal nebenbei zur wikipedia sagte; ich finde es auch seltsam, dass eine enzyklopädie, deren mittel natürlich die sprache ist, sich keine gedanken um sprache macht… und auch in anderen sparten mitunter einfach das “gilt”, was gerade die meisten aktiven wikipedianerInnen ;) vertreten.

  36. interessant, was der gast mal nebenbei zur wikipedia sagte; ich finde es auch seltsam, dass eine enzyklopädie, deren mittel natürlich die sprache ist, sich keine gedanken um sprache macht… und auch in anderen sparten mitunter einfach das “gilt”, was gerade die meisten aktiven wikipedianerInnen ;) vertreten.

  37. Spätestens seit uns ständig die männliche und weibliche “Feministen”polizei danach fragt, warum ich denn arbeite und meine Frau “nur” für Kinder und Höhle zuständig ist, habe ich ein mehr als zwiespältiges Verhältnis zu nahezu allen Diskussionen um die Un/Gleichberechtigung der Geschlechter.

    Jedenfalls gefällt mir des Feministen Forderung nach einem selbstverständlicheren Umgang mit Hausmännern weitaus besser als der momentane Trend zu staatlich allroundbetreuten Kindern, die am Wochenende ihre Eltern besuchen gehen.

    Ob Frau oder Mann zuhause bleiben muss/darf sollte zu einer allgemein akzeptierten selbstverständlichen Wahlmöglichkeit werden. Denn wenn die Kinder in Krippen mit unterbezahlten Hilfskräften, in Ganztagsschulen und wasweiichwo dafür bezahlen, dass sich ihre Mütter UND Väter beruflich “selbstverwirklichen”, läuft irgendwas verkehrt.

    Danke jedenfalls für eine interessante Folge mit einem ebensolchen Gast.

  38. Spätestens seit uns ständig die männliche und weibliche “Feministen”polizei danach fragt, warum ich denn arbeite und meine Frau “nur” für Kinder und Höhle zuständig ist, habe ich ein mehr als zwiespältiges Verhältnis zu nahezu allen Diskussionen um die Un/Gleichberechtigung der Geschlechter.

    Jedenfalls gefällt mir des Feministen Forderung nach einem selbstverständlicheren Umgang mit Hausmännern weitaus besser als der momentane Trend zu staatlich allroundbetreuten Kindern, die am Wochenende ihre Eltern besuchen gehen.

    Ob Frau oder Mann zuhause bleiben muss/darf sollte zu einer allgemein akzeptierten selbstverständlichen Wahlmöglichkeit werden. Denn wenn die Kinder in Krippen mit unterbezahlten Hilfskräften, in Ganztagsschulen und wasweiichwo dafür bezahlen, dass sich ihre Mütter UND Väter beruflich “selbstverwirklichen”, läuft irgendwas verkehrt.

    Danke jedenfalls für eine interessante Folge mit einem ebensolchen Gast.

  39. ganz kleine (verspätete) anmerkung, willkürlich herausgegriffen: in den letzten etwa 10-12 minuten diskutiert ihr über mehr oder weniger antifeministischen (oder nicht “gegenderten”) sprachgebrauch, andreas findet das sogenannte binnen-i 1.umständlich und 2.unwesentlich, weil sprache wirklichkeit spiegelt und ein nicht-diskriminierender sprachgebrauch nichts an einer wenig gleichberechtigten realität ändert, wenn ich das richtig verstehe – womit er soweit auch recht hat; katja thematisiert die lage in frankreich, was das angeht, und dann kommt ihr aufs englische, (…jetzt mein “punkt”:) schmeit das mal eben mit deutsch und den romanischen sprachen in einen topf, ebenfalls keine weiblichen berufsbezeichnungen usw, und vergesst ernsthaft, dass es im englischen weder geschlechtsbezogene artikel noch adjektive gibt. natürlich schlieen diese dann automatisch frauen (und auch alle möglichen anderen geschlechter, die nicht einfach männlich oder weiblich zu definieren sind) zumindest potenziell mit ein, und natürlich wäre es ideal, eine angenehm kurze bezeichnung für alle menschen egal welchen (sozialen, biologischen…) geschlechts nutzen zu können – wenn das nicht wiederum die sehr verbesserungsbedürftige wirklichkeit verschleiern würde. das musste ich doch mal eben loswerden, hoffentlich einigermaen verständlich. trotzdem vielleicht nicht die beste, aber eine weitere interessante episode küchenradio, so far,
    … schlaflose grüe von lotta

  40. ganz kleine (verspätete) anmerkung, willkürlich herausgegriffen: in den letzten etwa 10-12 minuten diskutiert ihr über mehr oder weniger antifeministischen (oder nicht “gegenderten”) sprachgebrauch, andreas findet das sogenannte binnen-i 1.umständlich und 2.unwesentlich, weil sprache wirklichkeit spiegelt und ein nicht-diskriminierender sprachgebrauch nichts an einer wenig gleichberechtigten realität ändert, wenn ich das richtig verstehe – womit er soweit auch recht hat; katja thematisiert die lage in frankreich, was das angeht, und dann kommt ihr aufs englische, (…jetzt mein “punkt”:) schmeit das mal eben mit deutsch und den romanischen sprachen in einen topf, ebenfalls keine weiblichen berufsbezeichnungen usw, und vergesst ernsthaft, dass es im englischen weder geschlechtsbezogene artikel noch adjektive gibt. natürlich schlieen diese dann automatisch frauen (und auch alle möglichen anderen geschlechter, die nicht einfach männlich oder weiblich zu definieren sind) zumindest potenziell mit ein, und natürlich wäre es ideal, eine angenehm kurze bezeichnung für alle menschen egal welchen (sozialen, biologischen…) geschlechts nutzen zu können – wenn das nicht wiederum die sehr verbesserungsbedürftige wirklichkeit verschleiern würde. das musste ich doch mal eben loswerden, hoffentlich einigermaen verständlich. trotzdem vielleicht nicht die beste, aber eine weitere interessante episode küchenradio, so far,
    … schlaflose grüe von lotta

  41. oh je, und noch was : cindy fragt, wann ihr das letzte mal von eurem jeweiligen geschlecht profitiert habt… das ist doch eigentlich sehr einfach zu beantworten, ganz platt: als (halbwegs “ansehnliche”, das heit hier: dem schönheitsideal entsprechende) frau kriegst du mit einem niedlichen blick oder einem reizenden augenaufschlag so ziemlich überall auf der welt was umsonst – wenn dir das denn reicht; als mann kannst du einen auf dicke hose machen und so deine eigenen mastäbe setzen, einen gewissen vorschuss an respekt genieen. viel positives kann ich daran nicht finden, schlielich wirds umgekehrt schwierig, entweder diese rolle – und die damit einhergehenden “vorteile” – , oder keine. wei nicht, ob es so gemeint war, aber das ging mir zu cindys frage durch den kopf. (ein konkretes beispiel aus dem kr: obwohl cindy eine minderheit vertritt, wie er selbst sagt, profitiert er durchaus trotzdem von seinem mann-sein, z.b. kiffend vor dem mausoleum in pakistan; das klingt so schön alternativ oder freiheitlich angehaucht, in der öffentlichkeit breit sein und sich gehen lassen, und das in einer gesellschaft, die die meisten hier sich nur als irgendwie beängstigend vorstellen können – aber wäre cindy kein mann, auch mit noch so schriller lache, ich wette, er hätte sich nicht so zwanglos dort aufhalten können. natürlich ist das schön für cindy, und niemandem wäre gedient, müsste er sich wegen fehlendem heterotum ausschlieen lassen – aber positiv ist anders.
    so… eine gute nacht.

  42. oh je, und noch was : cindy fragt, wann ihr das letzte mal von eurem jeweiligen geschlecht profitiert habt… das ist doch eigentlich sehr einfach zu beantworten, ganz platt: als (halbwegs “ansehnliche”, das heit hier: dem schönheitsideal entsprechende) frau kriegst du mit einem niedlichen blick oder einem reizenden augenaufschlag so ziemlich überall auf der welt was umsonst – wenn dir das denn reicht; als mann kannst du einen auf dicke hose machen und so deine eigenen mastäbe setzen, einen gewissen vorschuss an respekt genieen. viel positives kann ich daran nicht finden, schlielich wirds umgekehrt schwierig, entweder diese rolle – und die damit einhergehenden “vorteile” – , oder keine. wei nicht, ob es so gemeint war, aber das ging mir zu cindys frage durch den kopf. (ein konkretes beispiel aus dem kr: obwohl cindy eine minderheit vertritt, wie er selbst sagt, profitiert er durchaus trotzdem von seinem mann-sein, z.b. kiffend vor dem mausoleum in pakistan; das klingt so schön alternativ oder freiheitlich angehaucht, in der öffentlichkeit breit sein und sich gehen lassen, und das in einer gesellschaft, die die meisten hier sich nur als irgendwie beängstigend vorstellen können – aber wäre cindy kein mann, auch mit noch so schriller lache, ich wette, er hätte sich nicht so zwanglos dort aufhalten können. natürlich ist das schön für cindy, und niemandem wäre gedient, müsste er sich wegen fehlendem heterotum ausschlieen lassen – aber positiv ist anders.
    so… eine gute nacht.

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