KR368 Extrem-Botaniker

Du bist noch kein Abonnent/+?
Hier erfährst Du mehr über
Kuechenstud.io/+
Einloggen

(50 Stimmen, Schnitt: 4,12)
| 43 Kommentare

Zu Gast bei DocPhil und Cindy im Küchenstud.io eine TV-Produktionsfirma, die für Vox eine “Doku” macht über Jürgen Feder, den Vox als “Extrem-Botaniker” verkauft. Im Rahmen dieser “Doku” soll der Jürgen Feder zu einer Aktion am Tempelhofer Feld aufrufen – und zwar in einem “alternativen Radiosender”. Hier kommt das Küchenradio ins Spiel. Jürgen Feder ruft in dieser Folge zu einer Aktion auf – die schon zum Zeitpunkt der Aufnahme vorbei war.

Neben diesem Einblick in eine TV-Doku-Produktion gibt es in dieser Ausgabe ein Gespräch mit Jürgen Feder, dem ersten Gast, neben dem Cindy maulfaul wirkt.

43 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Dienstag, 19.11.2013 | die Hörsuppe

  2. Tolles Küchenradio. Hat mir gut gefallen :-).

  3. Ich konnte nicht schlafen letzte Nacht. Auf der Suche nach Zerstreuung habe ich diese neue KR Episode entdeckt. Riesen Freude!

    Der Anfang mit Cindys Reisebericht war hervorragend. Was für ein Exkurs! Was für ein Genuss!

    Dann der Rückfall in das Widerwärtigste was Deutschlands Medienlandschaft derzeit hervorbringt: Ferseh-Dokus. Private noch dazu. Ich hätte kotzen können. Mein erster Gedanke: Wie könnt ihr euch nur eine so wertvolle Episode von diesen Botschaftern der dunklen Seite der Macht bombardieren lassen? Was für eine Verschwendung!

    Mittlerweile habe ich geschlafen und sehe das Ganze mit etwas Abstand. Es ist wahrscheinlich vorteilhaft, dass viele der KR-Hörer mitbekommen wie Fernsehen (und andere Medien) in Wirklichkeit produziert werden und welchen unermesslichen Vorteil neue Medienformate und ihre Macher allein deshalb bieten.

    Herrn Feder wünsche ich alles Beste für sein Vorhaben. Er hat recht. Man kann nicht darauf warten dass etwas getan wird. Man muss es selber tun.

  4. Eine sehr facettenreiche Episode, die mir sehr viel Freude bereitet hat. Cindys Reisebericht, der Blick hinter die Kulissen der TV Produktion, das “Live” Interview, die Rückschau und kritische Betrachtung der privaten TV Landschaft und als Abrundung nochmal ein paar Impressionen aus Pakistan – Chapeau. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder häufiger zusammen sendet. Irgendwie vermisse ich ein wenig die Regelmäßigkeit eurer Veröffentlichungen.

  5. Meine Güte war das lustig – was für eine Produzentin! „Live können wir das auf keinen Fall senden, sonst gehen Ihre Hörer da morgen hin.“ Hahaha!

  6. Bravo Cindy!

    “Extreem” ist ungesund auch wenn es noch so grün ist. Ist Herr Feder auf Drogen??? Oder hat er zufällig ein falsches “Kraut” gegessen?

    Ansonsten freue ich mich auf weniger lange KR-Pausen.

  7. Hehe. Alte Medien mit antiken Produktionsstrukturen treffen auf Produktionstechniken, die Sie nicht kennen.

    Haben die TV-Produzenten überhaupt eine KR Sendung gehört, bevor sie euch angefragt haben? Ich denke nicht.
    Fail² für die Produktion, Win³ für Phil&Cindy.

    Danke für diesen Einblick.

  8. Au weia sind diese TV Leute schlimm. Hätte gerne viel mehr von den Reisen gehört.

    Das was mein Vorredner sagt: “Fail² für die Produktion, Win³ für Phil&Cindy.”
    ” … über Food generell gesprochen.”

  9. Schön Folge. Besonders eure einführendes Gespräch am Anfang und eure kurze Auswertung – wenn man das denn so nennen will – und kurze Diskussion zum Schluss haben dem ganzen eine sehr guten Rahmen gegeben.

  10. Super Folge! Die kommt in meine Sammlung “Medienproduktion”. Schaut mal ins Impressum von Jürgens Webseite ;)

    Luke

  11. Entlarvende kleine Episode darüber, wie die alten Medien (egal wie modern sie sich selbst zu präsentieren versuchen) völlig hilf- und ratlos den neuen Medien begegnen. Danke dafür.

  12. Wahnsin, was für ein Kontrast! Ein glück hab ich kein Fernseher… :)

  13. Schliesse mich den vorigen Kommentaren an; sehr schönes Stück Podcast und kackdreist schöön das Ding weiterlaufen gelassen :) (Cindys Mikro) Die Fernsehfrau hält ihr Publikum wohl für genau so blöd wie sie sind.

    Zur Diskussion nachher hab ich allerding noch 2 Gedanken:

    DocPhil: Mag sein, dass das Privatfernsehen in der Lage ist, Gesellschaftliche Themen im Breitband und für “die Masse” zu behandeln. Jedoch gebe ich Cindy in dem Punkt vollstens Recht, das gerade der gesamtgesellschaftliche Aspekt dabei sträflich vernachlässigt wird. Wenn ich mir als Beispiel die Entwicklung der Stimmungsmache gegenüber ALG-II Empfängern anschaue, werden sie meist als faule “Schmarotzer” dargestellt und kaum ein Format bemüht sich mal die Hintergründe dessen zu beleuchten, wie sie in die Situation gekommen sind etc. und was die Gesellschaft dafür oder dagegen tun könnte. Stattdessen wird der “Sozialneid” die letzten Jahre immens gegen diese Minderheit geschürt und das subjektiv gesehen durchaus mit vollem Bewusstsein seitens der Medien.

    Die Sache mit der “Brits in Bed”-Sendung auf Arte die Cindy angesprochen hat sehe ich allerdings sehr skeptisch – ohne sie gesehen zu haben: Gerade wenn man sich anschaut, wie die Briten generell mit dem Thema “Überwachungsstaat” umgehen erscheint mir das, was Cindy erzählt hat als weiterer Baustein zur Desensibilisierung was Privat- und in dem Fall Intimsphäre angeht. Ich würde das sehr mit Vorsicht behandeln, ist aber nur meine Meinung dazu. Wie gesagt: Ich weiß nicht, wie taktvoll die Sendung gestaltet wurde.

  14. Einfach schöner mit Cindy – Danke für diesen Podast.

  15. hey,

    habt ihr eigentlich ne info über den sendetermin?

  16. zwei Dinge: der gute Herr F hörte sich an wie Angela Merkel auf Acid
    und
    Schade eigentlich das die Schnittmenge zwischen euren Hörerern und Privat-TV-Dokus ernstnehmende Zuschauer wahrscheinlich seeeehr gering ist.
    Gern gehört auch wenn Herr F sehr anstrengen war, und nein ich nehm ihm das Engagement nicht ab, dafür war er zu Publizitysüchtig. “Oh schaut mal die ganzen Prominenten”

  17. Hut ab vor dieser Folge: Reiseberichte, Hintergrundwissen, Entlarvungen und eine Realsatire von polt’schem Ausmaß.

    Dazu hätte ich aber eine Frage: wenn man das Verhalten/Vorgehensweise der Privaten so anschaut, meint man das gerade diese gerne alles wasserdicht planen. Und dies auch rechtlich, bzw was die Urheberschaft über Bild und Ton betrifft. speziell den “behind the scences” PArt.

    Gab es da von deren Seiten keine Verträge, etc die genau eine Veröffentlichung der, doch schon peinlichen Regieanweisungen udn Nachbesprechungen, unterbinden?

    • Nein, die waren ganz nett und entspannt. Ich habe vorher gesagt, dass das fuer uns nur Sinn macht, wenn wir das alles aufnehmen und senden. Das fanden sie voellig ok, gab keine Diskussionen. Sie haben mir auch eine faire Studiomiete gezahlt.
      Wir haben nichts unterschrieben, alles formlos per Mail. Das hat mich auch gewundert, denn wenn ich Beitraege fuers ZDF mache, muss jeder Interviewpartner ein DIN A 4 Blatt mit Kleingedrucktem unterschreiben, das sein Einverstaendnis dokumentiert und dem ZDF die Rechte sichert. Das mussten wir fuer VOX nicht machen.

      Noch was Generelles: Ich finde, dass die Privaten durchaus sinnvolle Dokusoaps machen (“extrem schwer”, rtl2).

  18. Sympathetischer Typ, mit dem möchte man doch mal gern durch die Wälder und Wiesen streifen.

  19. Also ich hoffe mal für euch, dass sich die Produktionsfirma da nicht auf den Schlips getreten fühlt. Aber eigentlich macht ihr ja klar, dass ihr das alles aufnehmt und sendet.

    Schade das der Reisebericht darunter leidet, den hätte ich gerne noch ausführlicher gehabt (das am Taj Mahal kann ich aber aus eigener Erfahrung bestätigen, obwohl wir mit ner Unigruppe dort waren, wurden wir durchgehend verfolgt).

    Vielleicht spricht hier auch zu sehr der deutsche Vereinsmeier, aber Philips fragen zur Verortung in der deutschen Vereinslandschaft haben doch den Nagel auf den Punkt getroffen. Gerade in Deutschland gibt es da ja mit BUND, Nabu etc. große Vereine, die schon bei den Kleinkindern anfangen Naturbeziehung zu fördern. Nur an denen ist eben mit der Vermarktung kein Geld zu verdienen und da steht natürlich auch eine andere Deutungsmacht in der Mitsprache dem Sender gegenüber da. Die wären einer gut gemachten Doku Soap aber sicher nicht ganz abgeneigt (die öffentlich rechtlichen Beratungsformate bei denen sie mitwirken sind ja nun auch nicht gerade reine waschechte Dokus). Ähnlich extrovertierte Personen wie Jürgen Feder finden sich auch in diesen Organisationen, natürlich föderaler verteilt. Aber da kann der Kumpel des Redaktionsleiter mit seiner Marketingagentur eben keinen Euro mit machen, die vermarkten sich da schon selber.

  20. Interessante Konstellation, absolut hörenswert : )

  21. Kult, vielen Dank – auch an Cindy! :)

  22. (Sorry, dass ich die ganzen Kommentare erst jetzt beantworte. Normalerweise bekomme ich Mails, wenn ein Kommentar eingeht. Das ist aber durch ein Update irgendwie abgeschaltet worden.)

  23. Ich fand die Sendung insgesamt gut. Die Fernsehleute empfand ich gar nicht als schlimm. Das Vor- und Nachspiel war fantastisch. Das eigentliche Interview war für mein Empfinden etwas zu hektisch.

    Schön euch mal wieder in dieser Kombi zu hören. Ich drücke auch die Daumen, dass ihr mal wieder eine Dreiersendung schafft.

    schönen Gruß

  24. Ich habe gerade auf seine Seite geschaut und stelle fest: Jürgen Feder sieht zu 28% aus wie Robin Williams.

  25. Pingback: Küchenradio Podcast – Folge KR368 Extrem-Botaniker | Mein Blog

  26. Was das für einer? dieser Herr Feder? Großkotzig, plärrig und arg von sich selbst überzeugt. Erstmal der Spruch “Lehrer wissen doch nichts mehr” Der sollte sich erst mal mit dem Bildungssystem befassen, bevor er so eine Aussage macht. Das den Lehrern schlicht einfach die Zeit und das Geld fehlt, auf so ein Gedanken kommt er nicht. Es gibt Menge Lehrer, die mehr machen wollen als dürfen und können.
    Der nächsten Kotzanfall habe ich bekommen bei dem Spruch “nur ich erkenne das” Als wenn er der einzige Botaniker wäre. Da sollte er sich mal Lebensweisheit zu Gemüte tun. Es gibt immer einen der besser ist. Mit so einer aroganten Einstellung hört ihm doch keiner zu, auch wenn er was richtiges sagt. Dan der schwach sin zum Fussball gehen und dort erwarten, das da irgend jemand was von Botanik weis. Das hat ja schon Mad Magazin Züge, Da hätte er auch über Homer oder Sophokles beim Fussball diskutieren können. Auch die Frage, wie er sein Lebensunterhalt verdient war mehr als Großkotzig. Nur Leute die genug Geld haben, sagen Geld ist auch nicht so wichtig.
    Nee sorry da habe vorzeitig aus gemacht, weil solche plärrende arrogante Menschen muss mir nicht antun.

    • Aber Merkel kauft eher im “Ullrich Hit Markt” an der Mohrenstrasse / Ecke Wilhelmstrasse ein. Was man macht, um ins Fernsehen zu kommen… vielleicht wollte sie eher zur Rheumaärztin im 4. OG.

      450 Euro für den Fernsehscheiß war ganz gut!

  27. Das hat so was von weh getan, Migräne-mäßig, aber ich habe es doch gerne zu Ende gehört.

    Ich werde Cindy nie wieder angstregend finden. Ihr habt den Beweis gebracht, dass es anderen gibt, die viel eher nicht vorm Mikro sollen :))

  28. Daumen hoch!

  29. Lieber Phil, lieber Cindy! Bin durch puren Zufall auf Eure November-Sendung
    gestoßen! Sehr amüsant mit dem Indien-Reisebericht! Treffende Kommentare! Von der Sendung hat mir keiner erzählt! Stimmt, ich war echt hektisch! Das kam irgendwie von allen Seiten. Dieses Getue, Aufruf für etwas, was schon gewesen war… fast peinlich! Solche Irrungen und Wirrungen gab’s ständig! War auch für mich ständig Stress. Ich musste dauernd Dinge tun, die ich vorher noch nie gemacht hatte!!! Wären die TV-Leute doch nur ein Mal tatsächlich in den Wald gegangen… wär für alle entspannend gewesen! Ich würde auch dauernd aufgepusht..
    Sorry! Viele Grüße aus Bremen – Jürgen Feder

Schreibe einen Kommentar zu Michael Meinhardt Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.