KR224 Jens Spahn

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| 31 Kommentare

Jens Spahn, jüngster CDU-Abgeordneter im Bundestag, spricht mit uns über seinen Ausweg aus dem Generationenkonflikt. Er verrät, warum er die CDU sexy findet und was er tun würde, wenn er Kaiser von China wäre. Das Küchenradioteam muss sich am Ende des Gesprächs leider eingestehen, dass es für harte Politikergespräche nicht wirklich gewappnet ist. Und ja, das geben Cindy und Frau Katja an dieser Stelle mal zu: Wir haben den Chat in dieser Sendung wirklich vermisst und werden uns alsbald in die Geheimnisse dieser Technik einweisen lassen. Versprochen.

31 Kommentare

  1. Wunderbar chaotische Sendung die da zum Frühstück gehört habe. Ich war schon ziemlich verwöhntvon den geordneten Sendungen dank DocPhil. Der Gehalt der Sendung hielt sich in Grenzen, da mir zuviel typische Parteiwerbung enthalten war. Ohne Headsets merke ich immer bei Euch, dass ein durcheinander Reden vorprogramiert ist. Der Gast war da leider auch nicht souverän genug, dies besser zu machen. Frau Katja fand ich wie immer toll. Wobei ich gern wüsste woher sie dieses Bestätigungssuchende “Ja” nach Sätzen herhat, welches immer einem erklärendem Satz folgt. Cindy sollte zusätzlich ein eigenes Format bekommen. Medienradio ist da eine super Sache. Kein Stream gestern, aber sehr schnell Online. Groes Dankenschön dafür. Ps. Die erwähnten Bemerkungen von Katja am Anfang der Sendung habe ich auch nichr verstanden im Nachgang. Auch wenn ich kein Fdp fan bin, war die Sendung besser als die gestrige. Nur etwas unehrlich von Euch im Nachgang die eigene Sendung zu dissen. Mir kam es vor als ob ihr das Gefühl hattet, Euch rechtfertigen zu müssen. Beste Grüe ans ganze Team

  2. Wunderbar chaotische Sendung die da zum Frühstück gehört habe. Ich war schon ziemlich verwöhntvon den geordneten Sendungen dank DocPhil. Der Gehalt der Sendung hielt sich in Grenzen, da mir zuviel typische Parteiwerbung enthalten war. Ohne Headsets merke ich immer bei Euch, dass ein durcheinander Reden vorprogramiert ist. Der Gast war da leider auch nicht souverän genug, dies besser zu machen. Frau Katja fand ich wie immer toll. Wobei ich gern wüsste woher sie dieses Bestätigungssuchende “Ja” nach Sätzen herhat, welches immer einem erklärendem Satz folgt. Cindy sollte zusätzlich ein eigenes Format bekommen. Medienradio ist da eine super Sache. Kein Stream gestern, aber sehr schnell Online. Groes Dankenschön dafür. Ps. Die erwähnten Bemerkungen von Katja am Anfang der Sendung habe ich auch nichr verstanden im Nachgang. Auch wenn ich kein Fdp fan bin, war die Sendung besser als die gestrige. Nur etwas unehrlich von Euch im Nachgang die eigene Sendung zu dissen. Mir kam es vor als ob ihr das Gefühl hattet, Euch rechtfertigen zu müssen. Beste Grüe ans ganze Team

  3. Die letzten beiden Interviews leiden glaube ich darunter, dass weniger mit der Person geredet wird, als mit dem Politiker. Das laesst die Interviews eher zu typischen Politikerinterviews werden, als es bei Wolfgang Neskovic und Karl Addicks der Fall war.
    Ich wuerde gerne mehr Politikerinterviews hoeren. Allerdings weiss ich nicht, ob die anstehende Wahl es nicht quasi unmoeglich macht untypische Politikerinterviews, wie sie eben typisch KR waeren, zu bekommen. Die Politiker sind wohl zu sehr im Wahlkampfmodus.

    Eine Beschreibung der Sendung waere zudem auch nicht verkehrt.

    Trotz allem Gemeckers, war die Sendung aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam, aber halt nicht auf dem hohen Niveau, wie Neskovic oder Addicks.

  4. Die letzten beiden Interviews leiden glaube ich darunter, dass weniger mit der Person geredet wird, als mit dem Politiker. Das laesst die Interviews eher zu typischen Politikerinterviews werden, als es bei Wolfgang Neskovic und Karl Addicks der Fall war.
    Ich wuerde gerne mehr Politikerinterviews hoeren. Allerdings weiss ich nicht, ob die anstehende Wahl es nicht quasi unmoeglich macht untypische Politikerinterviews, wie sie eben typisch KR waeren, zu bekommen. Die Politiker sind wohl zu sehr im Wahlkampfmodus.

    Eine Beschreibung der Sendung waere zudem auch nicht verkehrt.

    Trotz allem Gemeckers, war die Sendung aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam, aber halt nicht auf dem hohen Niveau, wie Neskovic oder Addicks.

  5. Eine der schwächsten Sendungen bisher. Da fehlte das typische Küchenradiofeeling und jeglicher Biss. Das der Gast mehrmals unkommentiert behaupten kann, dass Werte und Ehrenamt etwas typisches für die Union seien, ist schon sehr schwach. Gerade von Cindy hätte ich da mehr erwartet. Frau Katja ist wohl zu konservativ(ohne es selbst zu merken) um jemanden von der Union wirklich hart anzugreifen.

  6. Eine der schwächsten Sendungen bisher. Da fehlte das typische Küchenradiofeeling und jeglicher Biss. Das der Gast mehrmals unkommentiert behaupten kann, dass Werte und Ehrenamt etwas typisches für die Union seien, ist schon sehr schwach. Gerade von Cindy hätte ich da mehr erwartet. Frau Katja ist wohl zu konservativ(ohne es selbst zu merken) um jemanden von der Union wirklich hart anzugreifen.

  7. Mit Politikern habt ihr’s nicht so, oder?

    Das war ja schon mal ein sauberer Anfang, weil’s kein Gefallen anderen Ländern gegenüber wäre, ist Einwanderung trotz sinkender
    Bevölkerungsdichte nicht angesagt? Ach deswegen die Abschiebungen (inkl. Familientrennungen und herzlich viel anderer Schweinereien) oder das Ersaufenlassen im Mittelmeer…

    Und ebenso sauber geht’s weiter, mit Deutschlands Leistungsträgern. Um die ist’s ja tendenziell eher schlecht bestellt, weil der gemeine Rentner, Arbeitslose und Working Poor ja so liebevoll und
    freigiebig von Papi Staat versorgt wird, dass die Abermillionen sozialabgabenpflichtigen Jobs nicht mehr gewollt werden, die die Wirtschaft zu bieten hat.

    berhaupt, was die Groe Koalition so tolles geschafft hat, Mehrwertssteuererhöhung in mageren Binnenhandelszeiten und einen Arsch voll verfassungswidrige Gesetze. Was für eine ertragreiche Zusammenarbeit!

    Aber es fehlte nochwas, richtig, die Linke, die Kommunisten! Noch so eine Gefahr fürs Land. Ein Blick ins Parteiprogramm der Linken muss ja eine wahre Höllentour für so einen aufrechten Christ-Demokraten sein, da springt einen der Stalinismus förmlich ins Gesicht: Keine Kriegsbeteiligungen, Rückbau der staatlichen berwachungsmanahmen, Stärkung des Datenschutz, Verbesserung der Informationsfreiheit und obendrauf sollen auch noch die Vermögenden für soziale Gerechtigkeit bezahlen.

    Die CDU bezichtigt die Linke gerne der Abschaffung der Demokratie im Land, versäumt dabei aber beständig, den Berufsverfassungsfeinden Schäuble, Oettinger oder Roland Koch die Parteizugehörigkeit zu kündigen. Von den Altnazis, die es in die CDU gespült hat, garnicht zu reden.

    Ungeachtet der Tatsache das sich Rot-Rot in Berlin genauso verkommen verhält, dass es keinen Vergleich mit der Spapartei und der Schwarzen Pest scheuen mu, bleibt der Umstand, dass die CDU ständig irgendwelche Probleme mit dem GG hat. Und was dank MwSt.-Erhöhung ins Staatssäckel fliet, dass hat eine anständige CSU-Regierung noch dreimal in einer zünftigen Bankaffäre versenkt.

    Wenn wir schon bei Kommunisten und Landtagswahlen sind, die gibt’s nicht nur im Saarland sondern auch in Thüringen. Der CDU Ministerpräsident Althaus hat vor 20 Jahren noch Schüler als “staatsfeindliche Subjekte” bezeichnet, hat ihm quasi auch einen Thälmann-Orden eingebracht. (1) Sowas kann ja bei mal fallenlassen, wenn die CDU wieder auf Kommijagd geht.

    Der Rant tut mir leid, aber das übliche Politikergesabbel kann
    ich auch bei den R haben. Und dafür das Pirat Pavel, völlig zurecht, weitaus kritischer befragt wurde während die Genossen Fricke und Spahn schmerzfrei plaudern durften, war er nötig.

    Die letzten 20 Minunten waren allerdings okay, auf der Basis hättet Ihr anfangen sollen. Nix für Ungut, die vorletzte Folge war toll, besten Dank auf alle Fälle.

    (1) (http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument-druck.html?id=13681961&top=SPIEGEL)

  8. Mit Politikern habt ihr’s nicht so, oder?

    Das war ja schon mal ein sauberer Anfang, weil’s kein Gefallen anderen Ländern gegenüber wäre, ist Einwanderung trotz sinkender
    Bevölkerungsdichte nicht angesagt? Ach deswegen die Abschiebungen (inkl. Familientrennungen und herzlich viel anderer Schweinereien) oder das Ersaufenlassen im Mittelmeer…

    Und ebenso sauber geht’s weiter, mit Deutschlands Leistungsträgern. Um die ist’s ja tendenziell eher schlecht bestellt, weil der gemeine Rentner, Arbeitslose und Working Poor ja so liebevoll und
    freigiebig von Papi Staat versorgt wird, dass die Abermillionen sozialabgabenpflichtigen Jobs nicht mehr gewollt werden, die die Wirtschaft zu bieten hat.

    berhaupt, was die Groe Koalition so tolles geschafft hat, Mehrwertssteuererhöhung in mageren Binnenhandelszeiten und einen Arsch voll verfassungswidrige Gesetze. Was für eine ertragreiche Zusammenarbeit!

    Aber es fehlte nochwas, richtig, die Linke, die Kommunisten! Noch so eine Gefahr fürs Land. Ein Blick ins Parteiprogramm der Linken muss ja eine wahre Höllentour für so einen aufrechten Christ-Demokraten sein, da springt einen der Stalinismus förmlich ins Gesicht: Keine Kriegsbeteiligungen, Rückbau der staatlichen berwachungsmanahmen, Stärkung des Datenschutz, Verbesserung der Informationsfreiheit und obendrauf sollen auch noch die Vermögenden für soziale Gerechtigkeit bezahlen.

    Die CDU bezichtigt die Linke gerne der Abschaffung der Demokratie im Land, versäumt dabei aber beständig, den Berufsverfassungsfeinden Schäuble, Oettinger oder Roland Koch die Parteizugehörigkeit zu kündigen. Von den Altnazis, die es in die CDU gespült hat, garnicht zu reden.

    Ungeachtet der Tatsache das sich Rot-Rot in Berlin genauso verkommen verhält, dass es keinen Vergleich mit der Spapartei und der Schwarzen Pest scheuen mu, bleibt der Umstand, dass die CDU ständig irgendwelche Probleme mit dem GG hat. Und was dank MwSt.-Erhöhung ins Staatssäckel fliet, dass hat eine anständige CSU-Regierung noch dreimal in einer zünftigen Bankaffäre versenkt.

    Wenn wir schon bei Kommunisten und Landtagswahlen sind, die gibt’s nicht nur im Saarland sondern auch in Thüringen. Der CDU Ministerpräsident Althaus hat vor 20 Jahren noch Schüler als “staatsfeindliche Subjekte” bezeichnet, hat ihm quasi auch einen Thälmann-Orden eingebracht. (1) Sowas kann ja bei mal fallenlassen, wenn die CDU wieder auf Kommijagd geht.

    Der Rant tut mir leid, aber das übliche Politikergesabbel kann
    ich auch bei den R haben. Und dafür das Pirat Pavel, völlig zurecht, weitaus kritischer befragt wurde während die Genossen Fricke und Spahn schmerzfrei plaudern durften, war er nötig.

    Die letzten 20 Minunten waren allerdings okay, auf der Basis hättet Ihr anfangen sollen. Nix für Ungut, die vorletzte Folge war toll, besten Dank auf alle Fälle.

    (1) (http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument-druck.html?id=13681961&top=SPIEGEL)

  9. Das Ende ist göttlich :D

  10. Das Ende ist göttlich :D

  11. boah sorry das muss ich jetzt abbrechen, da wird mir übel, 36 min bin ich gekommen, das reicht! hat sich mit dem bauchgefühl für die cdu entschieden .. bis jetzt nur eine wahlwerbesendung, kein kritisches nachhaken. die sendungen davor fand ich übrigens nicht schlecht.

  12. boah sorry das muss ich jetzt abbrechen, da wird mir übel, 36 min bin ich gekommen, das reicht! hat sich mit dem bauchgefühl für die cdu entschieden .. bis jetzt nur eine wahlwerbesendung, kein kritisches nachhaken. die sendungen davor fand ich übrigens nicht schlecht.

  13. War ok, nicht so glitschig wie mit dem FDP Mann, aber ich denke langsam auch, dass Politiker im Wahlkampfmodus nicht die besten Gäste fürs KR sind. Wir brauchen authentische Leute :-)

  14. War ok, nicht so glitschig wie mit dem FDP Mann, aber ich denke langsam auch, dass Politiker im Wahlkampfmodus nicht die besten Gäste fürs KR sind. Wir brauchen authentische Leute :-)

  15. Wenn Cindy etwas weniger krakelen könnte? Bitte?!

  16. Wenn Cindy etwas weniger krakelen könnte? Bitte?!

  17. Es ist nicht so leicht, einen gestandenen Politiker in die Enge zu treiben. Es ist Euch dennoch gut gelungen. Auerdem sind die besten Sendungen, wenn das gesamte Küchenradioteam zusammen Programm macht. Freue mich auf weitere Highlights aus Eurer Küche. Carsten H. / buntomat.de

  18. Es ist nicht so leicht, einen gestandenen Politiker in die Enge zu treiben. Es ist Euch dennoch gut gelungen. Auerdem sind die besten Sendungen, wenn das gesamte Küchenradioteam zusammen Programm macht. Freue mich auf weitere Highlights aus Eurer Küche. Carsten H. / buntomat.de

  19. langweilig, bitte keine politiker mehr.

  20. langweilig, bitte keine politiker mehr.

  21. Am Rande: Sagt mal, sind die Kommentare zur Sendung “Kornkreise” eigentlich verloren gegangen? Eine der besten Sendungen, wie ich finde.

  22. Am Rande: Sagt mal, sind die Kommentare zur Sendung “Kornkreise” eigentlich verloren gegangen? Eine der besten Sendungen, wie ich finde.

  23. Gerne weiterhin Politiker, aber vergesst dabei bitte Euren Brotberuf beim öffentlichen Rundfunk  dort gibt es schon genug Politikerverehrung, das brauche ich beim «Küchenradio» nicht auch noch

  24. Gerne weiterhin Politiker, aber vergesst dabei bitte Euren Brotberuf beim öffentlichen Rundfunk  dort gibt es schon genug Politikerverehrung, das brauche ich beim «Küchenradio» nicht auch noch

  25. Bitte noch mehr Politiker.
    Cindy Du bist klasse,wenn Du aufgeregt bist.

  26. Bitte noch mehr Politiker.
    Cindy Du bist klasse,wenn Du aufgeregt bist.

  27. Hier meine verworrenen Gedanken zu dieser Floge; ich habe die Sendung nur einmal gehört; bitte verzeiht mir, wenn ich etwas falsch verstanden habe (was nicht unwahrscheinlich ist) und weist mich darauf hin. danke schön!

    Jens Spahn war irgendwie sehr widersprüchlich; er hat, wenn er auf kritische Themen angesprochen wurde, immer wieder den Durchschnitts-CDU-Positionen widersprochen (Umweltschutz, Schwule, Renten, etcetc). Da fragt man sich doch, warum er in der CDU ist.
    Aus dem Gespräch konnte ich eigentlich immer nur eine Antwort heraushören; er findet es total interessant, dass sich die CDU entwickelt. Das hört sich für mich an, als ob die CDU, nach seiner Meinung, zwar noch nicht so “weit” sei, wie die anderen Parteien, aber er es interessant fände, dass sie Schritt für Schritt weiterkommt und er darum Mitglied ist. Mit einer solchen Argumentation könnten wir doch beispielsweise wieder alle Grundrecht abschaffen, damit wir zuschauen könnten, wie sie wieder entstehen würden. Oder wir treten in die NPD ein, um zuzuschauen, wie sie sich ganz langsam entwickelt, weil dies so spannend ist. Das ist doch völliger Blödsinn. Klar kann es spannend sein, dass sie die CDU entwickelt, aber man wird doch nicht deswegen Mitglied.
    Die eigentliche Erklärung scheint ganz einfach zu sein: Er brauchte Geld, war irgendwie reingerutscht und denkt nicht mehr darüber nach, sondern bleibt, wo er ist; das ist der einfachere Weg.

    Zum Kommentar von tralavitti und zur Konservativität von Katja und zu Jens Spahns Meinung zu Familie:
    Jens Spahn sagt, dass die meisten “Linken” konservativ leben und es nicht hören wollen. In seiner Vorstellung von Konservativ hat er schon recht, dass nämlich ein Leben im Eigenheim mit Familie und oder ähnlichem Netz gelebt wird. Und in dieser Vorstellung sind wohl die “Linken” auch konservativ. Ich selbst, der ich mich am ehesten als “Linker” bezeichnen würde, finde Familie was tolles.
    Problematisch ist aber, dass Jens Spahn nicht mit der allgemeinen CDU-Meinung übereinstimmt. Er meint, dass eine Art Familie zu wichtig ist, aber auch andere Strukturen als die “klassische Familie” eine Familie ersetzten können. Das ist doch eine sehr “linke” Haltung, die wohl auch Katja hat. Im Sinne von Jens Spahn ist Katja in diesem Punkt sehr konservativ und die meisten Menschen mit ihr, da doch eine familienähnliche Struktur für fast alle Menschen etwas angenehmes ist.
    Jens Spahn stellt einfach das menschliche Bedürfnis nach einem sozialen Netz mit Konservativität à la CDU gleich. Wie er aber vom Argument “die CDU sagt sie sei Konservativ, ist aber eher rückwärts gewannt, wenn auch sie sich entwickelt; die “linken” sind konservativ und ich bin es auch” zum Schluss kommt “ich trete in die CDU ein”, ist mir ein Rätsel.

  28. Hier meine verworrenen Gedanken zu dieser Floge; ich habe die Sendung nur einmal gehört; bitte verzeiht mir, wenn ich etwas falsch verstanden habe (was nicht unwahrscheinlich ist) und weist mich darauf hin. danke schön!

    Jens Spahn war irgendwie sehr widersprüchlich; er hat, wenn er auf kritische Themen angesprochen wurde, immer wieder den Durchschnitts-CDU-Positionen widersprochen (Umweltschutz, Schwule, Renten, etcetc). Da fragt man sich doch, warum er in der CDU ist.
    Aus dem Gespräch konnte ich eigentlich immer nur eine Antwort heraushören; er findet es total interessant, dass sich die CDU entwickelt. Das hört sich für mich an, als ob die CDU, nach seiner Meinung, zwar noch nicht so “weit” sei, wie die anderen Parteien, aber er es interessant fände, dass sie Schritt für Schritt weiterkommt und er darum Mitglied ist. Mit einer solchen Argumentation könnten wir doch beispielsweise wieder alle Grundrecht abschaffen, damit wir zuschauen könnten, wie sie wieder entstehen würden. Oder wir treten in die NPD ein, um zuzuschauen, wie sie sich ganz langsam entwickelt, weil dies so spannend ist. Das ist doch völliger Blödsinn. Klar kann es spannend sein, dass sie die CDU entwickelt, aber man wird doch nicht deswegen Mitglied.
    Die eigentliche Erklärung scheint ganz einfach zu sein: Er brauchte Geld, war irgendwie reingerutscht und denkt nicht mehr darüber nach, sondern bleibt, wo er ist; das ist der einfachere Weg.

    Zum Kommentar von tralavitti und zur Konservativität von Katja und zu Jens Spahns Meinung zu Familie:
    Jens Spahn sagt, dass die meisten “Linken” konservativ leben und es nicht hören wollen. In seiner Vorstellung von Konservativ hat er schon recht, dass nämlich ein Leben im Eigenheim mit Familie und oder ähnlichem Netz gelebt wird. Und in dieser Vorstellung sind wohl die “Linken” auch konservativ. Ich selbst, der ich mich am ehesten als “Linker” bezeichnen würde, finde Familie was tolles.
    Problematisch ist aber, dass Jens Spahn nicht mit der allgemeinen CDU-Meinung übereinstimmt. Er meint, dass eine Art Familie zu wichtig ist, aber auch andere Strukturen als die “klassische Familie” eine Familie ersetzten können. Das ist doch eine sehr “linke” Haltung, die wohl auch Katja hat. Im Sinne von Jens Spahn ist Katja in diesem Punkt sehr konservativ und die meisten Menschen mit ihr, da doch eine familienähnliche Struktur für fast alle Menschen etwas angenehmes ist.
    Jens Spahn stellt einfach das menschliche Bedürfnis nach einem sozialen Netz mit Konservativität à la CDU gleich. Wie er aber vom Argument “die CDU sagt sie sei Konservativ, ist aber eher rückwärts gewannt, wenn auch sie sich entwickelt; die “linken” sind konservativ und ich bin es auch” zum Schluss kommt “ich trete in die CDU ein”, ist mir ein Rätsel.

  29. never judge a KR by its negative comments. 5 sterne von mir – vielen dank an CK :-)

  30. never judge a KR by its negative comments. 5 sterne von mir – vielen dank an CK :-)

  31. Schöne Sendung. Komme aus dem Wahlbezirk von Herrn Spahn. Hab durch dieses
    Interview mehr von ihm erfahren, als aus allen anderen Medien und Wahlveranstaltungen der letzten 10 Jahre.

    Schade, dass er sich nicht wirklich auf eine Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen einlässt. Hat er doch selbst (als Abgeordneter) ein solches Privileg.

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