Letzte Worte eines Schriftstellers, der alle Hinterlassenschaft vernichtet wissen wollte, die Begegnung einer wohlhabenden Partygesellschaft mit dem Tod an den Rändern der uns bekannten Welt, die Suche eines Autors nach dem Ort, an dem er zu Hause ist und die rätselhaften Fälle eines drogensüchtigen kriegstraumatisierten Ermittlers im Berlin der Zwanzigerjahre, vier Bücher, von denen wir drei gelesen haben und eines nicht, ein letztes Bücherradio vor der angenehmen Stille der Zeit zwischen den Jahren, bevor es langsam wieder heller wird: Das wird ein großer Spaß!

Wolfgang Herrndorf: Stimmen

Lawrence Osborne: The Forgiven

Daniel Schreiber: Zuhause

Volker Kutscher: Der nasse Fisch


17 Kommentare

  1. Schöner Kommentar! Bin mit dem Buch schon durch. Würde mich sehr freuen, auch wenn das hier vll der falsche Ort ist, wenn ihr mal etwas über Target 2 Salden oder die jahrelangen Anleihenkäufe der EZB im Kontext mit der “Vermögensschere ” bringen könntet.
    Vielen Dank, eurem Team ein erfolgreiches neues Jahr, weiter so!
    Euer Roland.

  2. 19. Februar 2019 um 05:53 Uhr
    Elischa Zimmerman

    Hallo und danke für die Lage der Nation. Zu eurer Reise nach London und möglichen Gesprächspartnern. Es gibt eine Website, die heißt free movement und wurde von einem Rechtsanwalt gegründet. Sie publizieren einen wöchentlichen Newsletter mit Konsequenzen Von Brexit für die Freizügigkeit. Es könnte interessant sein mit jemandem aus dieser Gruppe zu sprechen über die Folgen von Brexit für EU Bürger, die in England leben möchten. Auch für Studenten.

  3. 25. Februar 2019 um 12:41 Uhr
    Melissa Engelhardt

    Hi,
    Höre die Lage der Nation nun seit einiger Zeit und habe meine Vorliebe entdeckt, euren Podcast während meines Long-Runs durch London zu hören. Als ich letzte Woche also gerade durch die Innenstadt lief am frühen Morgen und eure Frage nach Tipps für eure London-Reise gehört habe, sind mir gleich einige Sachen eingefallen, die ich gerne teilen wollte. Ich mache derzeit meinen Master in Political Economy an der LSE und kann nur wärmstens ein Gespräch mit einem der Dozierenden empfehlen. Speziell meine ich Jonathan Hopkin, der meinen Kurs zu “Capitalism & Democracy” leitet und sehr viel zu Brexit forscht und kommentiert: https://www.jonathanhopkin.com. Er spricht kein Deutsch, aber ich bin mir sicher, dass er eine grosse Bereicherung wäre für einen Kommentar. Ich würde mich sehr freuen, den Kontakt herzustellen oder irgendwo zu unterstützen. Alternativ für eine Einschätzung aus der ökonomischen Seite bietet die Uni natürlich auch zahlreiche Namen – unter diesen auch Deutsche, falls das eher erwünscht ist. Ausserdem gibt es an der LSE die German Society, die sich sicher über eine Diskussionsrunde/Lage Live in London oder auch einfach nur ein gemeinsames Bier freuen würde. Lasst mich wissen, falls ihr einen deutschsprachigen Tipp bevorzugt. Ach und was ich euch empfehlen kann, um den Wahnsinn der hier passiert besser zu verstehen: Houses of Parliament Tour. Es ist ein Klischee und vielleicht habt ihr das bereits gemacht, aber falls nicht, ist es der beste Weg um den Irrsinn zu begreifen, der sich derzeit in der britischen Politik abspielt.
    Mit diesen Worten: Danke für eure höchst unterhaltsamen Podcasts und liebe Grüsse aus London

  4. Guten Tag,

    Ich muss meine beiden Tickets für Smstag – Lage Live in Berlin – abgeben. Bitte per E-Mail kontaktieren: f.huebner@lse.ac.uk

  5. Gude
    Ich habe eine Frage. Ihr habt Euch in den letzten Lagen ja immer mal wieder auf Bilder bezogen, die im Podcast Player angezeigt werden sollten.
    Ich nutze Android, und habe inzwischen gefühlt alle kostenlosen Podcast Player ausprobiert, jedoch hat es nie funktioniert. Habt ihr einen Geheimtipp? Viele Grüße aus Kanada und Dankeschön! Jonas

  6. 4. Mai 2019 um 16:24 Uhr
    Simon Niemeyer

    Schlagzeile in der Tagesschau App:
    “Kramp-Karrenbauer zu CO2-Steuer: ‘Zu faul zum Nachdenken'”
    AKK denkt mit einer CO2 Steuer werde vor allem die Wenigverdiener belastet, lehnt sie deswegen ab und beschuldigt Befürworter als “zu faul zum nachdenken”.
    Wenn diese Frau Bundeskanzlerin werden sollte wäre das der Untergang aller Hoffnungen in einen zuversichtlichen Umgang mit dem Klima.
    Wie ihr in eurem Podcast dargestellt habt, gibt es durchaus Wege die CO2 Steuer gerecht einzuführen, sodass keine Gruppe benachteiligt wird (siehe z. B. in Schweden, Stichwort Einkommensteuer).
    Ich denke eher, dass AKK diejenige ist, die zu faul zum nachdenken ist.

  7. Hallo, Ihr Debattierer,
    Ich finde, Ihr habt bei der Grundsteuerfrage eine ganz wesentliche Gruppe vergessen, die Landwirte. Nach der Bayern/Hamburg-Lösung wären die Bauern am meisten belastet. Sie stellen aber unsere Lebensmittel her. Also muss zwingend die Bebauungs- bzw Anbauweise in die Grundsteuer einfliessen. Ihr wart ein wenig zu sehr urban geprägt, auch in der Stadt wird Zucker, Milch und dergleichen benötigt. Nicht den Blick einengen durch aktuelle Skandale wie die Wohnungsnot, sondern das ganze Land betrachten!
    Aber grundsätzlich finde ich die „Lage der Nation“ sehr spannend, tolle Idee.

  8. Liebes LdN-Team,

    Ihr habt dazu aufgerufen, an dieser Stelle auch neue Themenvorschläge einzubringen. So eat this ;-):

    1) OVG Münster: Bundesregierung soll sich mit “geeigneten Maßnahmen” vergewissern, ob eine Nutzung der Air Base Ramstein durch die Vereinigten Staaten von Amerika für Einsätze von bewaffneten Drohnen an der Wohnanschrift der Kl. im Jemen im Einklang mit dem Völkerrecht stattfindet.
    http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2019/4_A_1361_15_Urteil_20190319.html
    Dazu gibt es medial (komisch) wenig bis keine Berichterstattung. Bei der Tagesschau findet sich eine Meldung: https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/ovg-drohnenangriffe-101.html
    Vielleicht könnt Ihr das mal in einen größeren Zusammenhang stellen.

    2) Dazu ggf. mit Anknüpfungspunkten: Tötungsdelikte durch Soldaten und die Reaktionen der Gesellschaft darauf (exemplarisch Fälle aus Israel und den USA (zu letzterem gibt es eine “The Daily”-Folge der NYT sowie zur aktuellen Entwicklung:
    https://www.vox.com/policy-and-politics/2019/5/24/18637360/trump-war-crimes-pardons-gallagher-golsteyn-fox-news-hegseth
    https://www.nytimes.com/2019/05/18/us/trump-pardons-war-crimes.html?smid=tw-nytimes&smtyp=cur
    Zu dem Israelischen Fall gab es kürzlich einen Dokumentarfilm:
    die story, Der Fall des Elor Azaria, https://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/der-fall-des-elor-azaria100.html
    weitere Quellen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenfall_in_Hebron_am_24._M%C3%A4rz_2016
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/israel-soldat-palaestinenser-kopfschuss
    Im Zusammenhang erwähnenswert ist der israelische Spielfilm “Foxtrot” von Samuel Maoz aus 2017.

    Vielleicht ist das ja was für die Sendung.

    Gruß

    Roman

  9. Hey! Ich höre die Lage der Nation sehr gerne und möchte mich für eure Arbeit bedanken. Ich studiere Jura und nutze die Informationen insbesondere um rechtlich immer auf dem Laufenden zu sein und mich auf mündliche Prüfungen u.Ä vorzubereiten. Ich finde die Kombi von euch, einer Jurist & der andere Journalist super!

    Danke!

  10. Hallo, zum Thema Rassismus:
    Ihr sagtet sinngemäß, dass man die Polizei rufen könne, wenn man mithöre, wie jemand ein Gewaltverbrechen androht. Wenn dann die Polizei komme und es sich herausstelle, dass es sich um einen Fehlalarm handele, müsse man dafür bezahlen.

    Ihr meintet sicher, dass nicht der Anrufer den Einsatz bezahlen muss, sondern derjenige, der den Einsatz mit seiner Drohung ausgelöst hat, oder?

    Das war missverständlich und sollte meiner Meinung nach von Euch klargestellt werden.

    Gruß
    Holger, Hamburg

  11. 29. Juli 2019 um 08:13 Uhr
    Torsten Kalenda

    Servus und guten Tag,

    dieses Video beschreibt mehr als ehrlich unsere Problematik in der heutigen Zeit. Mein erster Gedanke war:
    Dieses Video muss irgendwie an Herrn Banse und Herrn Buermeyer gelangen, da es die Themen der letzten Lage so gut wiederspiegelt.

    Faber- Das Boot ist voll

    https://www.youtube.com/watch?v=WzrXmZGMmH8

    Als gebürtiger Essener weiß ich sehr gut wie es ist mit Ali, Heshima und Katjuscha eng befreundet zu sein. Nun bin ich “unfreiwillig” durch mein Studium in Dresden gelandet. Zwar ist der Stadtteil Neustadt, in dem ich wohne, eine rote Hochburg, doch drumherum ist es bereits Realität. Ausländerfeindlichkeit, arischer Beifall und politische Aggressivität begleiten mich fast jeden Tag und am 01.09 ist es dann endlich soweit. Der Bruch der Koalition in Berlin dank Sachsen und Thüringen.

    Ein Trauerspiel was kein Ende finden wird.

    Blau bricht am stärksten- Physik
    Blau bricht man am stärksten-Leben
    Von Blau bricht man am stärksten-Politik

    Ich wünsche einen guten Start in die Woche,

    Torsten

  12. 4. August 2019 um 11:43 Uhr
    Dr. Dieter Waldschmidt

    Dass psychisch Kranke gefährlich sein können und ein Sicherheitsproblem darstellen, zeigt das Tötunsdelikt in Frankfurt und, fast vergessen, der Gernan Wings-Absturz vor ca 4 Jahren. In letzterem Fall hat ein Psychiater einem schwer Depressiven Medikamente verschrieben, ohne dafür zu sorgen, dass der nicht mehr als Pilot fliegt. In dem Frankfurter Fall könnte es schlimmstenfalls ein Schweizer Psychiater unterlassen haben, einen Psychotiker zwangseinweisen zu lassen, der eine Gefahr für die Allgemeinheit ist. Ich warne vor Selbstüberschätzung von Psychiatern, es müssen viel häufiger freiheitsentziehrnde Maßnahmen bei gefährlichen Patienten erwogen werden, unabhängig davon, dass die Versorgung psychisch Kranker bei uns im Argen liegt

  13. Hallo,
    in Bezug auf den Vorfall am Frankfurter Bahnhof:
    Was sagt ihr zu dem Argument, Afrikaner wären durch ihre bisherigen/früheren Erlebnisse in ihrem Heimatland viel anfälliger für psychische Erkrankungen als Europäer? Gibt es hierzu Zahlen?

  14. 5. August 2019 um 06:38 Uhr
    Sebastian Kaiser

    Hallo allesamt,
    in einer früheren Folge der LdN gab es eine Werbeeinblendung bzgl. einer “sozial-ökologischen” Onlinebank namens tomorrow. Ich wollte diese testen und kann davon nur dringend abraten. Ich erhielt eine für mich nicht verständliche Kündigung des Kontos und warte seitdem auf die Rückzahlung meines Guthabens! Ich stehe mit dieser Erfahrung nicht alleine da, s. bspw. andere Googlerezensenten.
    Eventuell ist dieses Startup auch nur überfordert, oder es handelt sich um Geschäftspolitik dieser Bank mit eingefrorenen Geldern (längstmöglich) Profite zu erzielen. An das LdN-Duo vielleicht könntet ihr in dieser Angelegenheit ein wenig recherchieren und eure Hörer bei Bedarf in der Sendung warnen, schließlich habt ihr mit eurem Namen für diese Bank geworben.

  15. Hallo zusammen,
    in der letzten Lage ging es am Anfang unter anderem um Fleischkonsum und die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ich halte es für absolut Sinnvoll das Fleisch teurer werden sollte (egal ob durch Steuern oder sonst wie). In der standart Studentenkneipe gegenüber meiner Uni kostet normale Hamburger und Cheeseburger weniger als jeder vegetarische Burger mit Quinoa, Mozzarella oder Rote Bete Patty. Für mich macht das überhaupt keinen Sinn (die Tiere mussten ja schließlich auch ernährt werden).
    Übrigens gilt ähnliches auch für Milchpreise. Ich kaufe schon die Regionale Milch, die doppelt so viel kostet wie die Billige und habe auch nichts gegen irgendwelche Milchdrinks aus Nüssen. Diese kosten allerdings nochmal mehr und sind fast dreimal so teuer wie die Billigmilch.
    Viele Grüße

  16. Zum Thema Umsatzsteuer-Anpassung Fleischkonsum: Wäre es nicht deutlich sinnvoller, die Qualität des Fleisches durch strengere Regeln in Haltung, Fütterung etc. zu verbessern – dann steigen die Preise sowieso und mit denen auch die Qualität. Ob das Mehr an Steuer sonst für Umwelt und Tierwohl ausgegeben wird? Ich glaube kaum. Dann sollten generell 7% auf sämtliche Lebensmittel gelten. Eine CO2 Steuer sehe ich eher auf Unternehmensseite (was der Kunde am Ende natürlich auch zahlt). Es ist viel simpler, sich ein Unternehmenszweig anzuschauen und die Umwelt- und Klimalasten dieses Zweiges zu errechnen als für jedes einzelne Produkte herauszufinden, wie viel Licht in welchen Büros gebrannt hat, bei Herstellung, Verpackung, Vermarktung, Logistik etc. Ab einer bestimmten achtstelligen Umsatzgröße sollten Unternehmen gestaffelt bis zu 100% ihrer CO2 Emissionen (sowie alle anderen Klima- und Umweltgefährder) ausgleichen. Dies können sie selbst tun, dafür eine eigene Stiftung gründen oder eine andere damit beauftragen. Jedenfalls hat das Unternehmen so einen besonderen Anreiz, effizient und umweltfreundlich zu arbeiten um wettbewerbsfähig zu werden. Es müssen dafür aber auch starke Berechnungs- und Kontrollstellen her. Lobbyarbeit darf nicht zu einer Besserstellung ggü. kleineren Betrieben führen. Arbeitsplätze sind kein Argument.
    Außerdem sollte es mehrere staatliche Siegel geben, die konventionelle, sowie Öko- und Bio-Qualitäten differenzieren. Diese Zertifikate müssen erschwinglich bis kostenfrei sein. Es gibt so viele landwirtschaftlichen Betriebe, die in Bio-Qualität anbauen, sich die Zertifikate allerdings nicht leisten können/wollen. Das ist nicht gut. Insbesondere wird in der Gesamtheit dieser Neuregelungen auch ein Anreiz geschaffen, einen überschaubaren Betrieb zu führen. Es sollte kein Ziel sein, in der Landwirtschaft monopolistische Strukturen zu fördern, sondern kleine, regionale Betriebe.

    • Stadtverkehr der Zukunft,

      es sollten relativ kurzfristig im ÖPNV nur noch elektrische Fahrzeuge zugelassen werden. Selbiges sollte für Taxi-Unternehmen und Car-Sharing-Anbieter gelten (ausgenommen Pool Car-Sharing für längere Strecken, hier ist elektrische Mobilität noch nicht sinnvoll). Die 1€ Ausleihgebühr bei den meisten E-Roller-Anbietern widersprechen derem Nutzen. Gerade diese Scooter eignen sich besonders gut, um kurze 3-5 Minutenstreckeb von /zu ÖPNV zurück zu legen. Die 1€ zu Beginn führen zu einem Anreiz (wenn schon, denn schon) längere Strecken zu fahren, für die die Roller eher minder geeignet sind. So ersetzt man schnell die Bahnfahrt durch den Roller anstatt die 3min bis zur Bahn mit ihm zurück zu legen. Weiterhin gilt, dass ÖPNV besser ausgebaut und für jedermann das ganze Jahr über (steuerfinanziert) kostenlos und hürdenfrei (keine erforderliche Mitnahme von Ticket/Handy/Ausweis) sein muss, sodass man jederzeit und spontan eine Bahn nehmen kann. Als Student in NRW kennt man die Vorzüge und nutzt den ÖPNV intensiv. In einer Stadt ausserhalb NRWs überlegt man, ob man nicht aus kosten- und zeitgründen lieber auf Alternativen umsteigt. Der ÖPNV müsste außerdem an sämtlichen Stationen kostenlose Fahrräder zur Verfügung stellen, die auch ohne Hürden (Handy etc.) genutzt werden können.

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