MFDB014 Schmerz

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Ein Gespräch über Bücher. Mit Andreas Baum und Reimund Spitzer. Rei ist der Besitzer des Golden Gate Clubs und häufiger Gast im Küchenradio.

1. Clemens Meyer: Im Stein
2. David Wagner: Leben
3. Greta Schmidt: Die Liebeskonzeption ex negativo der Lassie Singers.
4. Marion Poschmann: Die Sonnenposition

Es gelten die altbekannten Spielregeln: Eines der Bücher haben wir beide gelesen, zwei jeweils einer von uns und ein Buch hat garantiert keiner gelesen.

9 Kommentare

  1. zu C.Meyer: Erstaunlich wenn man gerade ein Buch liest, das ihr zeitgleich besprecht. Was mir noch zu C.Meyer anzumerken bleibt: Ich mag seine Art zu schreiben, aber er ist vieleicht etwas zu fixiert auf den Gesellschaftsrand. Als das Buch rauskam hatte ich mich gefreut, oh ein neues Buch von ihm, als ich dann das Thema las dachte ich so ah nee nicht schon wieder. Mal sehen wie ich nach der Lektüre darüber denke.

    zu Lassie Singers: Gefühlt tauchten sie zusammen mit Blumfeld, und der Wiedergeburt von Captain Kirk & auf. Und teilweise waren die Songs Diskursbeiträge zu Songs von anderen Bands.
    Diese recht akademische Musikproduktion, fordert natürlich eine akademische Behandlung ihrer Songs heraus. Schade das es nur eine Studienarbeit ist, sonst hätte ich sie mir in der örtlichen UB ausleihen können.

    zu Provinz/Stuttgart: Ein Stuttgartgeschädigter berichtet aus seiner Jugend. Wahr ist, es gibt wirklich nur wenige Szenehighlights, dies führt aber nicht dazu, dass sich alle immer dort dann treffen. Sondern durch die Begrenztheit der Personen einer Subszene fühlen sich die Einaugigen unter den jeweiligen Blinden so überhöht, dass alle anderen Subszenen abgelehnt werden und man lieber zu Hause sitzt. Entstehende Bands sind dadurch sehr homogen in ihren Vorlieben, aber auch sehr heterogen in ihrem Können. Das ist der Qualität doch sehr abträglich.

    • Dennoch gilt meiner Ansicht nach das Diktum von Pedro Almodóvar: Talente entwickeln sich nur in der Provinz.

      • Jep, durch die Abgrenzung kann eben auch das Profil geschärft werden und das Talent auf Grund des Mangels der Möglichkeiten kann kanalisiert werden.
        Allerdings habe ich auch gerade in der Provinz viele Talente verzweifelt untergehen sehen, “Allein machen sie dich ein…” aus dem Zusamenhang gerissen aber hier passend.

  2. Mir bleibt dieses Mal nicht viel zu sagen, außer „Danke“ für das kurzweilige Geplauder von Gastgeber und Gast. Auf ein Neues!

  3. Diese Sendung mochte ich besonders, weil man soviel über Berlin (und Leipzig) und Eure Sichtweise von der Provinz erfährt. Als Provinzlerin und Neuberlinerin fand ich das extrem amüsant.
    Trotzdem muss ich sagen, und ich habe schon gemerkt, dass ich damit eher alleine auf weiter Flur bin, dass mir die Sendungen tendenziell zu lang werden, wenn Ihr zu sehr vom Thema abschweift.
    In diesem Fall fand ich das aber sehr bereichernd…
    Ich freue mich schon auf die nächsten Bücherbesprechungen mit Rei!
    silke

    • Hallo Silke, danke für Deine Kritik: Es gibt eigentlich keine Länge für Podcasts, die wirklich allen Recht ist. Dazu sind die Hörgewohnheiten zu verschieden, und das ist ja auch gut so. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Länge von 60 bis 90 Minuten am ehesten unseren Ansprüchen genügt, und gleichzeitig die Hörer und Hörerinnen zufriedener zurücklässt. Gerade bei zu kurzen Sendungen gibt es immer wieder den Wunsch, dass wir einfach länger laufen. Und insgesamt sind die Formate im New Radio ja gleichsam atmend, dass heißt, es wird auch immer mal andere Längen geben, je nachdem, wie das Gespräch sich entwickelt.
      Welche Länge wäre dir denn am liebsten?
      Grüße vom Team!

      • Und die nächste Sendung mit Rei ist schon in der Pipeline. Samstag 1130 live, und ab nächsten Mittwoch als Podcast, wie immer ab 1030.

        • Hallo Andi!
          Meine psychologische Schwelle liegt wohl so bei 1h.
          Im Alltag nehme ich mir selten die Zeit, einen 90min Podcast zu hören. Zum Einschlafen geht’s auch nicht, denn aufgrund meiner ???-Kassetten-Konditionierung bin ich dann spätestens nach 45min eingeschlafen…
          Ich will Euch jetzt auch echt nicht in Eurem natürlichen Gedankenfluss beschneiden, es ist mir nur aufgefallen, dass ich sowohl Kuechenradio als auch Buecherradio seltener höre als andere Podcasts, weil sie für mich eine wenig alltagstaugliche und etwas sperrige Länge haben.
          Aber vielleicht sollte ich mir, anstatt Andere zu kritisieren, mal lieber über meine Nutzungsgewohnheiten Gedanken machen.
          In diesem Sinne: Weiter so!
          VG silke

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