MFDB046_Freiheit

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Ein dystopisches Los Angeles, in dem ein schwarzer Intellektueller die Sklaverei und Rassentrennung wieder einführen will und auf der Suche nach seinem verschwundenen Stadtteil ist, mal wieder das Berlin der Nullerjahre zwischen Rausch und Rausschmiss, die Flucht nach Paris und die Rückkehr nach Reims und die simple Geschichte von einem, der hoch flog und tief gefallen ist: Andreas Baum und Andrea Frey und vier Bücher, von denen wir drei gelesen und eines nicht gelesen haben: Freiheit.

1.) Paul Beatty: The Sellout
2.) Michel Ruge: Große Freiheit Mitte

3.) Didier Eribon: Rückkehr nach Reims
4.) Markus Feldenkirchen: Die Schulz-Story

Das wird sicher ein Spaß!

3 Kommentare

  1. Danke für die tolle Folge. Hin und Wieder regt mich Eure Sendung zum selber lesen an. Borsteinkönig und Grosse Freiheit Mitte habe ich soeben verschlungen und fand’ es sehr lesenswert und gut.
    Ihr seid aussserdem mein Lieblingspodcast. Meines Erachtens die würdigste Abzweigung aus der Küchenradio-Zeit 😉 Danke für Eure wertvolle Arbeit.

  2. Danke für das tolle Lob!

  3. Habe heute die Folge gehört und bin mal wieder tief beeindruckt von diesem ruhigen, tiefsinnigen, klugen, sehr unaufdringlichen und trotzdem lebendigen Gespräch. Würde auch sagen, dass dies mein Lieblingspodcast ist, auch wenn ich manchmal eine Weile brauche, bis ich die Zeit und Muße habe mir eine Folge anzuhören.
    Ich fand wie immer viele Gedanken sehr spannend. Gerade musste ich mir nochmal die Stelle anhören, wo es im Zusammenhang mit Didier Eribon um eine destruktive political correctness ging. Ist ein interessantes Thema. Ich frage mich aber auch, ob dieser Ausdruck als Postulat nicht auch schon zeigt, wie sich selbst im linken Milleu der Diskurs weiter nach rechts verschiebt. Ich glaube genau zu verstehen, was mit destruktiver politcal correctness gemeint ist, weiß aber nicht ob es so etwas überhaupt geben kann. Denn gerade beim ersten Buch geht es doch auch sehr darum politisch korrekt zu sein. Auch wenn es nicht gelingt, ist es doch irgendwie der einzige Weg. Also ich bin mit euch ein bisschen ratlos, freue mich aber durch euch darüber nachzudenken.
    Noch eine Anmerkung zu Martin Schulz. Ich würde Andis Frage, ob man Mitleid haben sollte ganz sicher mit Nein beantworten. Jemand der Bundeskanzler werden möchte, sollte es einfach schaffen sich in der eigenen Partei durchzusetzen. Und wenn das nicht klappt, dann muss man halt den Weg für eine bessere Kandidatin frei machen. Das wäre authentisch. Er hat sich nicht durchgesetzt. Hat würdelos und hilflos versucht einen Politiker, der die Spielregeln wie ihr sie beschreibt kennt, zu spielen und dadurch weiter an der so wichtigen Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt gesägt. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass er erst in die Opposition wollte und dann aus einem Verantwortungsgefühl heraus doch eine Regierung gebildet hat. Von mir aus auch mit ihm als Aussenminister. Wenn das das einzige gewesen wäre. Demontiert hatte sich Schulz aber schon ein gutes halbes Jahr vorher.
    Danke nochmal für euren schönen Podcast. Ich hoffe Ulf und Dirk machen nicht wahr was sie in der letzten Lage angekündigt haben und ändern das Küchenstudio Abo in ein Lage Abo. Auch wenn es vielleicht praktisch nicht weiter relevant ist, finde es sehr schön die Podcasts alle unter einm Dach zu haben.

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