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Ein Sechsjähriger fällt von einem Baum, von da an spaltet sich sein Leben auf in mehrere Möglichkeiten, die von Paul Auster alle auserzählt werden, als gälte es, dem Waswärewenn als Treibstoff für die Literatur ein Denkmal zu setzen: In Austers ellenlangen 4 3 2 1 wird das so gut es geht ausgelotet, Respekt an alle, die dieses mehr als Dreizehnhundert Seiten starkes Buch tapfer durchgelesen haben. Einen ähnlichen Mount Everest der Romanliteratur hat sich unser Freund Adam Johnson vorgenommen, eine Geschichte über einen ausgebildeten Spion und nordkoreanisches Waisenkind, das mithilfe ausgeklügelter Foltermethoden eine andere Person wird. Und Hannah Arendt macht uns vor, wie man eine lange Reihe von Vorträgen zu einem Buch zusammenfügt, das wie fast alle anderen der New Yorker Philosophin der Versuch ist, sich für ihr geniales Lebenswerk: Eichmann in Jerusalem zu verteidigen. Andrea Frey und Andreas Baum über mindestens drei Bücher:

Paul Auster: 4 3 2 1
Adam Johnson: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do
Hannah Arendt: Über das Böse

Das war ein großer Spaß!

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