MR038 Stefan Niggemeier

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| 36 Kommentare

Stefan Niggemeiers Hund (Bam Bam) war da und hatte sein Herrchen mitgebracht (stefan-niggemeier.de, BILDblog.de, FAZ Fernseh-Blog.

Die beiden haben sich im Internet kennen gelernt und sind ein tolles Paar.

Überhaupt geht es viel um Beziehungen. Stefans Verhältnis zu Konstantin Neven DuMont etwa, den er als Autor zahlreicher Kommentare in seinem Blog benannt und damit für einen Sturm der Kritik gesorgt hat. KND schreibt noch immer Mails, sucht Kontakt, aber Stefan will nicht mehr. “Ich habe sein Vertrauen missbraucht”, sagt Stefan Niggemeier. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, “aber er hat mich angelogen und es gab ein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung.” Und weiter: “Es gibt kein Recht auf Anonymität.”

Die deutsche Blogosphäre stagniere, sagt Stefan, da hätte er sich mehr erwartet. Es fehlten immer große Blogs, die eine umfassende und unterhaltsame Berichterstattung wie etwa der Bundespolitik bieten. Carta sei ein gutes Projekt, aber ein politisches Blog dürfe auch Spaß machen. Sprengsatz sei ein guter Ansatz, aber es müsste doch möglich sein, eine intelligente, unterhaltsame Alternative zu Spiegel Online zu schaffen.

Weitere Themen:

– Jugendschutzmedienstaatsvertrag
– Der Streit um aktuellen Spiegel-Titel zu den Datensammlern und warum man den Zeitungen die Trennung zwischen Redaktion und Verlag nicht mehr abnimmt.
http://www.politico.com/
http://klatschkritik.blog.de/
– Webferne Journalistenschüler
Flattr
Oslog und Duslog
– Werbung in Blogs
– Journalisten, PR und Netzwerk Recherche
Niggemeier und das Pro7-SAT1-Magazin
– Niggemeier und seine Texte für den Bambi
– Datenjournalismus
Jens Schröder
– Local Blogs: “Ich lese keinen Berliner Lokalteil.”
http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=2023
http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/
http://www.prenzlberger-stimme.de/
http://www.3min.de/
– Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Gute Idee, mies umgesetzt. In Bayern wird die Bindung zwischen Politik und Bayrischem Rundfunk noch enger.
– Gute Fernseh-Zeitschriften
– Twitter-Lagerfeuer
– Niggi mag das iPad nicht
Niggi wird mit Twitter nicht warm und hat seinen Doppelgänger “StefanNiggemeier” sperren lassen.
– Niggemeiers Vision: Eine kluge, geerdete Alternative zu Spiegel Online. Da würde er gern mitmachen
– Inspiration http://gawker.com/
– Inspiration http://www.thedailybeast.com/cheat-sheet/

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36 Kommentare

  1. Da bin ich ja mal gespannt. Die Themenliste sieht auf jeden Fall schon mal vielversprechend aus. Tausend Dank.

  2. Pingback: Programmhinweis (35) « Stefan Niggemeier

  3. Nur damit ihr mal seht, wie ach so tolerant SN mit seinen Kritikern umgeht. Der folgende Kommentar ist bei ihm in der Warteschleife, vulgo: wird nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
    > Mick Werup hatte den Sohn Chris in den „Drombuschs” gespielt
    > und damit meine Fernsehbiographie maßgeblich mitgeprägt.
    Get a life, dude!
    Your comment is awaiting moderation.
    — Mandy Gerhardt — 14. Januar 2011, 20:25 #

  4. SN hat mit der Offenlegung der Identität KNDs gegen das Telemediengesetz verstoßen. Man muss kein Proseminarist an der Gerd Bucerius Law School sein, um das zu verstehen. Laut Paragraph 12, Absatz 6 soll der Nutzer das Recht haben, darüber zu entscheiden, wo er wie öffentlich auftreten will. Das Telemediengesetz verpflichtet SN als Anbieter dazu, eine anonyme Nutzung seines Blogs, also eine Nutzung unter Pseudonym zu ermöglichen. Im Vorfeld der Affäre ist SN nicht dafür bekannt gewesen, einen pauschalen Klarnamenszwang zu fordern. Umso erstaunlicher ist sein Verhalten. “Die verlorene Ehre des Stefan Niggemeier” traf es ganz gut. Banse, ich kann dein Ranwanzen nicht ab. Interview doch mal Detlef Hartlap, den Chefredakteuer von “prisma”. Der redet wenigstens Klartext. Zitat von heute: “Blogger verfassen Blogs: Aufsätze, Eintragungen, Kommentare, alles. Blogger sind immer schlau. Aber viele von ihnen leiden darunter, dass sie nur für eine Handvoll Gleichgesinnter schreiben, wohingegen Zeitungen über ein großes Publikum verfügen. Deshalb behaupten sie: Wir, die Blogger, stehen für Zukunft; Zeitungen sind von gestern. Was Blogger nicht wahrhaben wollen: Das Internet hat sich, via Facebook und Konsorten, zur übelsten Entprivatisierungsmaschine seit den östlichen Geheimdiens­ten entwickelt. Bei Zeitungen bleiben Stuss & Schund auf Reservate beschränkt (Boulevard, Yellow etc.). Im Internet wird Entblößung zum Daseinsgrund. Alles scheint gleich verfügbar, das Schöne wie das Schlimme. Die Freiheit des Internets hebt sich selbst auf, weil sie keiner Einschränkung unterliegt. So wird das Internet zum Symbol für das unbesiegbare Nichtbescheidwissen der Masse. Die Blogger aber, statt darüber klagen, arbeiten sich an Zeitungen ab – ihrem Leitmedium, immer noch.”

  5. immer wieder schön jana dabeizuhaben. danke euch drei für die schöne sendung.

  6. @Mandy:

    Das ist aber auch ein selten dämlicher und überflüssiger Kommentar. Bringt der die Diskussion irgendwie weiter?

  7. Unabhängig von jeglichen Kriterien, finde ich es unmöglich, in einem Zuge über Journalismus zu debatieren und im anderen Zuge über eine Nicht als solche wahrgenommende öffentliche Person herzuziehen (ohne das die Person anwesend ist und dazu Stellung nehmen kann – es gibt immer zwei Seiten). Ich habe den Fall überhaupt nicht verfolgt – in jedem erdenklichen Fall ist das nicht in Ordnung!

  8. Yippi! Niggi im Medienradio! Dass ich das noch erleben darf. Finde ich ähnlich spannend wie MR023 mit Matthias Spielkamp, weil es einfach interessant ist, wie kluge Köpfe vom Fach die Dinge so sehen.

    Aber wir wollen versuchen, kritisch zu sein: Nun ja, Herr Niggemeier hört sich streckenweise ein winziges bisschen wie ein Pudding an, den Philip und Jana aber erst gar nicht versuchen, an die Wand zu nageln. Hach, schön.

  9. Vielleicht kann man einer beim Plural “Fan’s” das Auslassungszeichen rausnehmen. Das ist peinlich.

  10. die relevanz dessen, was ihr da besprecht, wird zu keinem zeitpunkt kritisch gewürdigt. ihr glaubt, das alles sei unglaublich wichtig. wenn der tod ein meister aus deutschland ist, dann ist philip banse ein großmeister der selbstreferenziellen nabelschau. ich muss mich innerlich übergeben.

  11. Hat es jetzt die Niggemeier-Trolle hier rübergespült? Aujeh.

    Ich an seiner Stelle hätte vermutlich längst die Kommentarfunktion auf seiner Seite abgeschaltet. Natürlich bewegt er sich auf dünnem Eis und hat bestimmt auch hier und da Fehler gemacht, aber unter’m Strich halte ich vieles für wichtig, was er macht.

    Mit der DuMont-Angelegenheit hätte er imho anders umgehen können, vielleicht müssen. Aus meiner Sicht scheint KND ernsthafte Probleme zu haben und ich hatte schon den Eindruck das Stefan da einen Kranken bloßgestellt hat, um eine tolle Story zu haben. Hätte es nicht gereicht den Verlag über diesen Spuk zu informieren?

  12. 16. Januar 2011 um 11:32 Uhr
    Ekaterina Schwanhold

    > Hätte es nicht gereicht den Verlag über diesen Spuk zu informieren?
    Lass mich raten: Du bist aus dem Osten. Geh mal nach Hohenschönhausen und lass dir die Kerker vorführen.

  13. Verstehe deine Antwort nicht. Bin nicht aus dem Osten, aber wüsste auch nicht was das mit dem Thema zu tun hat.

  14. 16. Januar 2011 um 15:25 Uhr
    Ekaterina Schwanhold

    Du schreibst
    > Hätte es nicht gereicht den Verlag über diesen Spuk zu informieren?
    Da wo ich herkomme, nennt man das anschwärzen. Versteh mich nicht miss: Ich gehe auch zur Polizei und melde ein Kapitalverbrechen, wenn mir eines zu Ohren kommt. Aber hej, es handelte sich um Kommentare in einem Blog, dessen Betreiber sich und sein Sujet, die Medienkritik, aber sowas von überschätzt, dass es mir eiskalt den Rücken runterläudt.

  15. Pingback: Minderheiten lieben das Internet

  16. Wenn ein wichtiger Verleger offenbar ein derartiges Ei am wandern hat, ist das sehr relevant. Das muss nicht unbedingt die Öffentlichkeit erfahren – aber der Verlag, oder enge Vertraute sollten von solchen Vorgängen informiert werden. Klar ist das ein anschwärzen, aber das hat der gute Mann auch selbst zu verantworten. Wer sich in so einer einflussreichen Position befindet, sollte ein möglichst gefestigter, reifer Mensch sein und kein Troll, der sich in Blogs wie ein Kind aufführt, oder womöglich ein schwerwiegendes psychisches Problem hat. Sorry, aber das ist von öffentlichem Interesse.

    Das Niggemeier sich überschätzt kann ich nicht erkennen. Er ist ein Journalist, der wahrgenommen wird. Das weiß er und das findet er auch gut so (welcher Journalist würde das nicht), aber dafür wirkt er auf mich eigentlich noch recht zurückhaltend und bescheiden.

  17. 17. Januar 2011 um 20:04 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    > dafür wirkt er auf mich eigentlich noch recht zurückhaltend und bescheiden.
    Kann es sein, dass du zu wenig Kaffee im Cognac hattest? Wer hochdotierte Medienpreise aus den Händen von ARD-Boudgoust entgegen nimmt und mit Wonne und andächtig der Laudatio, gehalten vom FOCUS-Chef Weimer, lauscht, wer sich seinen Aufenthalt in Oslo von der Industrie bezahlen lässt und devot herumturtelt mit Raab auf einem Boot, der ist alles — außer zurückhaltend und bescheiden.

    • “mit Wonne und andächtig”, “von der Industrie bezahlen”, “devot herumturtelt mit Raab”

      ist das deine oder die allgemein anerkannte definition von nicht zurückhaltend und bescheiden?
      mal abgesehen davon, dass er das alles tun und trotzdem bescheiden sein kann, irgendwie schlecht gefrühstückt oder warum so viel hass?

  18. 18. Januar 2011 um 00:22 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Aha, wer sich seine Reisen von anderen bezahlen lässt, ist also bescheiden. Bescheiden ist etwas anderes: Dein Versuch, SN zu verteidigen. Wenn du dir morgen dein Müsli machst, lass doch bitte den Obstler weg.

  19. @Mandy Du hast offensichtlich ein ganz persönliches Problem mit dem Herrn Niggemeier.. Gute Besserung.

  20. 18. Januar 2011 um 12:28 Uhr
    Klaus Thomas Heck

    @Mandy: Inwiefern ist das Erhalten von hochdotierten Medienpreisen ein Zeichen dafür, ob jemand zurückhaltend oder bescheiden ist oder eben nicht? SN hat gegenüber Weimer, Boudgoust, Raab und Co. die journalistische Distanz vorher und auch hinterher gewahrt, und das ist das entscheidende. Aber so langsam verstehe ich, warum Ihr Kommentar in der Warteschleife ruht. Soviel Hass macht blind.

  21. 18. Januar 2011 um 16:41 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    > Du hast offensichtlich ein ganz persönliches Problem mit dem Herrn Niggemeier..
    Allerdings! Ich halte ihn für arrogant zum Quadrat, abzulesen an dem Faktum, dass er als Kommentatoren bloß Jubelperser duldet. Sowas wie Selbstironie kennt er maximal vom Hörensagen. Er ist summasumarum menschlich eine einzige Enttäuschung.
    > SN hat gegenüber Weimer, Boudgoust, Raab und Co. die journalistische Distanz (…)
    > gewahrt
    Bullshit. Er ist d doch bei Raab aufgetrten um sein Buch zu promoten. Statt sich über das sozialverträgliche Frühableben eines Mick Werup zu echauffieren, sollte er mal recherchieren, warum die Mainstream-Medien (bis auf FOCUS Money) einen Bogen machen um das Thema 9/11 Truth. Solche Eisen fasst er nicht an, weil sie ihm zu heiß sind. Der nächste Medienpreis geriete in Gefahr.

  22. 18. Januar 2011 um 18:25 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Passend wie die Faust aufs Auge, der aktuelle Entry des feinen Herrn:
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/vergessen-und-vergessen-machen/
    Überheblicher kann man nicht schreiben. Ohne die Existenz der BILD-Zeitung wär der Heini Ressortchef “Chronikertipps” bei der “Apotheken-Umschau”.

  23. 18. Januar 2011 um 23:41 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Robert Basic kloppt SN ob dessen Verhalten in die Tonne!
    http://www.robertbasic.de/2011/01/stefan-niggemeier-bildhaft/

  24. na ist doch klar, warum er das “heiße eisen” 9/11 nicht anfasst. weil er von cia/nsa/mossad/bnd/freimaurer/illuminaten gekauft wurde. stell dich doch nicht dümmer als du bist.

    truther die gegen niggemeier giften… das internet wird von tag zu tag absurder.

  25. 18. Januar 2011 um 22:45 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    @malefue: Ich will damit sagen: Er riskiert nichts. Er verliert sich im Kleinklein. In puncto Schlechwerbeskandal im ZDF macht BILD.de längst seine Arbeit. Sein Sujet gibt nicht mehr her. Statt sich ein neues zu suchen, über große Zusammenhänge zu schreiben — denn schreiben, da sind wir uns einig, das kann er –, verharrt er in seiner idyllischen Nische. Er ist schon glücklich, wenn einmal im Quartal das NDR-“Zapp”-Team vorbei kommt und ihn zu einem belanglosen Skandälchen befragt. Das ist doch irgendwo armselig.

  26. Ich bin großer Fan eures Podcasts, muss aber leider heute zum ersten Mal Formatkritik üben:

    Den ersten 25min konnte ich leider überhaupt nicht folgen, da ich in Österreich überhaupt nichts von dem besprochenen Fall gehört habe.
    Das wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn es wenigstens eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse (von euch) gegeben hätte.

    Generell wirklich toller Podcast. *flattered*

  27. 19. Januar 2011 um 18:38 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    > Ich hatte hinterher auch das Gefühl, dass wir Stefan und speziell diesen Konflikt mit
    > KND noch mal richtig hätten vorstellen müssen.
    Ach komm, Banse, du warst doch befangen. Du bist generell viel zu nett und zu brav, um Tacheles zu reden. Wer einlädt, hat selbstversändlich Skrupel, die Wahrheit anzusprechen. Welche da wäre:
    Laut § 12, Absatz 6 des Telemediengesetztes soll der Besucher eines Blogs das Recht haben, darüber zu entscheiden, wo er wie öffentlich auftreten will. Das Telemediengesetz verpflichtet all jene Blogveranstalter, die eine Kommentarfunktion bereit stellen, dazu, eine anonyme Nutzung ihrer Internetauftritte, also eine Nutzung unter Pseudonym zu ermöglichen.

  28. 20. Januar 2011 um 07:47 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Ah, du antwortest “socialhack”, ganz toll. Wahrscheilich weil der schrieb
    > Ich bin ein großer Fan eures Podcasts
    Ich dagegen gehe in puncto Reaktion leer aus, da ich ganz gewiss kein Fan eures öden pseudo-wichtigen Labertaschenformates bin. Verdient hätte ich eine allemal — wuppe ich doch den Thread quasi im Alleingang. So viel zum Thema Jubelperser und ihrem Allenstellungsmerkmal in der deutschsprachigen Blogosphäre. Es herrscht übrigens ein unguter Kadaverkorpsgeist unter den Protagonisten der Szene. So, du Gärtner der Information (ultra-dämlicher Kluge-Claim), marsch ins Beet!

  29. 21. Januar 2011 um 10:40 Uhr
    Klaus Thomas Heck

    Ein bisschen muss ich socialhack ja Recht geben: Das Interview war zu brav. Die Nachfragen hätten bissiger sein müssen. Meist wurden nur SN’s Äußerungen (die ich in den meisten Fällen für richtig halte) bestätigt.
    Aber ganz ehrlich, Mandy: Sie haben sich da in irgendwas verrannt. Betrachten Sie mal die Welt durch eine nicht wutrot gefärbte Brille.

  30. 21. Januar 2011 um 14:05 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    > Mandy: Sie haben sich da in irgendwas verrannt. Betrachten Sie mal die
    > Welt durch eine nicht wutrot gefärbte Brille.
    *Die Welt*?! SN und Banse sind *die Welt*?! Also meine gewiss nicht. Ihre vielleicht. Glauben Sie mir: Ich bin ansonsten sehr umgänglich und ausgeglichen. Was mich im konkreten Falle ankotzt, ist die krude Mischung aus Hybris und Unkenntnis, mit der hier Themen verhandelt werden.

  31. 21. Januar 2011 um 15:08 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Ich vergaß: Mir ist die Rolle von Jana überhaupt nicht klar. Soll sie die weibliche Sicht der Dinge liefern? Da versagt sie aber m.E. spektakulär. KND habe vermutlich eine psychische Störung, hm, ja nee, is klar. Und ihre Stimme klingt so, als sei sie depressiv. Solche Ferndiagnosen machen doch keinen Sinn. Das, was von Jana ansonsten an Stichworten geliefert wird, ist summasumarum zu dürftig, als dass sie als legitime Dritte im Bunde Sinn macht. Beispiel: Malte Welding hat in der Vergangenheit bei sich Podcasts veranstaltet, ohne dass man einen weiblichen Sidekick vermisst hätte.

    • Entschuldige die Nachfrage: Würdest Du bei Philip eigentlich auch fragen, ob er da ist, um die männliche Sicht der Dinge zu liefern? Warum müssen Menschen eigentlich immer in Schubladen gesteckt und darauf reduziert werden?

      • 21. Januar 2011 um 18:19 Uhr
        Samuel Fehrenbach

        > Würdest Du bei Philip eigentlich auch fragen, ob er da ist, um die männliche Sicht
        > der Dinge zu liefern?
        Nein, denn er ist ja bekannt für seinen ausgewogenen, geschlechtsspezifisch neutralen approach. Wenn du dir Clips anschaust, in denen er Frauen interviewt, scheinen die jedes Mal dahinzuschmelzen, ob seiner Fähigkeit sich ins andere Geschlecht hinein zu fühlen. Ich halte ihn in der Tat für einen Frauenversteher. Da hat er das Talent von Roger Willsemsen. Der Vergleich hinkt etwas, ich weiß, da Banse natürlich intellektuell abkackt gegen Roger.

  32. 21. Januar 2011 um 19:14 Uhr
    Samuel Fehrenbach

    Jana Wuttke im “Freitag”: “Der Schnee bedeckte unermüdlich den Beton.” Tja, also zu meiner Zeit (Mitte der 80er) hätte mein Schülerzeitungschefredakteur solchen Stuss wegredigiert.

  33. Mandy, bist du zufällig ein bekannter (Ex-) Verleger? 😉

  34. Pingback: Podcast-Empfehlungen | weezerle

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