DI037 Denic, Provider & Wikileaks

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Helga Krüger vom Berliner Hoster http.net und Carsten Schiefner sitzen im Vorstand der Denic.

Wäre ein Ersuchen bei der Denic eingegangen, Wikileaks-Domains zu sperren, hätte sie geantwortet: “Wir kümmern uns nicht um Inhalte”, sagte Denic-Vorstandsmitglied Carsten Schiefner.

Helga führt an, dass DDos-Attacken dazu führen können, dass Verträge gekündigt werden können. Sie beschreibt den Umgang von http.net mit problematischen Inhalten am Beispiel eines Pädophilen-Forums.

Themen sind:

– Arbeit und Sinn der Denic

– DNSsec

– Probleme der Domain-Registrierung unter falschem Namen

– Wikileaks und DNS (Denic wäre Bitte um DNS-Abschaltung nicht nachgekommen)

– Umgang eines Providers mit strittigen Inhalten (Pädophilen-Forum)

– Stand von IPv6. (“IPv6-Verkehr 2010 in Berlin +400%, macht in Berlin unter 10% des Traffics aus.”)

– Manöverkritik der Versteigerung zwei- und einstelliger de-Domains

– Vorratsdatenspeicherung

– Genauer Ablauf von und Erfahrungen eines Providers mit Anfragen von Ermittlungsbehörden (“In sechs Jahren eine Anfrage zur Emailüberwachung.” / LKA verlangt Überwachung einer Mail-Adresse, die nicht existiert.)

– Registrierung von de-Domains unter falschem Namen für Verbreitung illegaler Inhalte

– “Cyberwar”-Diskussion aus Sicht der Denic und eines Providers

– Lehren aus der Kaperung von Google.de

UPDATE:

In den Kommentaren wurde auf ein internes DENIC-Papier zur Vergabe der zweistelligen Domains hingewiesen, das bei WikiLeaks gelandet war. Hier ist das pdf: “Zusammenfassung der Ergebnisse der Einführungsphase und des RollOuts der neuen Domains”

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