MR014 Plomplom

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Gast: Christian Heller von PlomPlom, @plomlomplom.

Themen:

– Bloggen war gestern – Plomplom setzt auf Wiki!

– Twitter als Form kollektiver Intelligenz

– Deutsche Blogs werden investigativ

– Zeitungsblogs

National Novel Writing Month (NaNoWriMo)

– Wikipedia-Diskussion: Die Gauzonen-Enzyklopädie

– Google´s Musik-Suche

– Sprach-Analyse: Sie sind depressiv!

– SchülerVZ bis Quelle: Konzept “Datenschutz” veraltet, weil praxisfern?

– Rundfunkgebühren/Kulturflatrate – für wen?

– Netzneutralität braucht Gesetz und neuen Namen

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16 Kommentare

  1. … mit jana. endlich hat philip mich verstanden. mehr jana content bitte 😉 lg aus dem zimmer mit blick aufs meer

  2. … mit jana. endlich hat philip mich verstanden. mehr jana content bitte 😉 lg aus dem zimmer mit blick aufs meer

  3. ich dachte Web2.0 ist längst Geschichte…;-))

  4. ich dachte Web2.0 ist längst Geschichte…;-))

  5. hmmm – also ganz ehrlich fand die Folge so laa laa. Wirkte etwas wie ne Internetwochenschau ^^ in der man mal die Ereignisse der Woche kurz abarbeitet 😉

    Dabei hätte ich gerade von dem Gast mehr erwartet. Erinnere mich noch sehr gut an die zwei Folgen CRE zu Retrofuturismus und den Memen.

    Aber ma ehrlich Philip – wie darf ich das verstehen von wegen ja das mit den Datenschutz funktioniert nicht mehr? Da wahr ich dann doch etwas platt. Soll das etwa heißen alle Diskussionen der letzten Jahre wahren für die Katz? Sollen wir die weiße Fahne hissen? Die Big Brother Awards abschaffen? Doch am besten die Nacktscanner auf den Flughäfen einführen?
    Genauso wenig wie ich glaube das es im Web gar kein “Urheberecht” gibt (denn CC ist eine Form der Lizenzierung und eben ein Gegenentwurf zur Anarchie) genauso denke ich auch das Datenschutz einen Platz haben muss. Klar wir müssen ihn aber neu definieren – genauso wie die Verwertung von Medieninhalten.

    mfg Dirk 😀

  6. hmmm – also ganz ehrlich fand die Folge so laa laa. Wirkte etwas wie ne Internetwochenschau ^^ in der man mal die Ereignisse der Woche kurz abarbeitet 😉

    Dabei hätte ich gerade von dem Gast mehr erwartet. Erinnere mich noch sehr gut an die zwei Folgen CRE zu Retrofuturismus und den Memen.

    Aber ma ehrlich Philip – wie darf ich das verstehen von wegen ja das mit den Datenschutz funktioniert nicht mehr? Da wahr ich dann doch etwas platt. Soll das etwa heißen alle Diskussionen der letzten Jahre wahren für die Katz? Sollen wir die weiße Fahne hissen? Die Big Brother Awards abschaffen? Doch am besten die Nacktscanner auf den Flughäfen einführen?
    Genauso wenig wie ich glaube das es im Web gar kein “Urheberecht” gibt (denn CC ist eine Form der Lizenzierung und eben ein Gegenentwurf zur Anarchie) genauso denke ich auch das Datenschutz einen Platz haben muss. Klar wir müssen ihn aber neu definieren – genauso wie die Verwertung von Medieninhalten.

    mfg Dirk 😀

  7. philips anmerkungen zum thema ‘datenschutz funktioniert nicht mehr’ und christians ‘transparenzstrategie’ fand ich ja spannend. irgendwelche lesetipps dazu?

  8. philips anmerkungen zum thema ‘datenschutz funktioniert nicht mehr’ und christians ‘transparenzstrategie’ fand ich ja spannend. irgendwelche lesetipps dazu?

  9. DocPhil, irgendwie nehme ich dir nicht ab, dass du den Gedanken in Erwägung ziehst, man müsse sich daran gewöhnen, dass es keinen Datenschutz mehr gibt.

    Wenn es eine Instanz gibt, die alles über dich weiß, jede deiner Schwächen und Gewohnheiten, Begierden und Neigungen, Verfehlungen und Tugenden kennt, dann hat diese Instanz die totale Kontrolle über dich. Ich möchte nicht, dass es soweit kommt und ich kann mir nicht vorstellen, dass du das willst.

    Also muss man sich fragen, wie man dem Datenschutz zur seiner Durchsetzung verhilft und nicht die Flinte ins Korn werfen.

  10. DocPhil, irgendwie nehme ich dir nicht ab, dass du den Gedanken in Erwägung ziehst, man müsse sich daran gewöhnen, dass es keinen Datenschutz mehr gibt.

    Wenn es eine Instanz gibt, die alles über dich weiß, jede deiner Schwächen und Gewohnheiten, Begierden und Neigungen, Verfehlungen und Tugenden kennt, dann hat diese Instanz die totale Kontrolle über dich. Ich möchte nicht, dass es soweit kommt und ich kann mir nicht vorstellen, dass du das willst.

    Also muss man sich fragen, wie man dem Datenschutz zur seiner Durchsetzung verhilft und nicht die Flinte ins Korn werfen.

  11. Ich will nicht den Datenschutz, so wie wir ihn bisher verstehen, über Bord werfen. Ich sehe nur, dass viele sich bei dem Deal “Daten für Service” für den Service entscheiden – einfach, weil viele Dienste so viel Mehrwert bieten. (Selbst padeluun hat ein iPhone und nutzt es intensiv.) Natürlich wäre es schön, wenn wir all diese tollen neuen Dienste nutzen könnten, ohne personenbezogene Daten preis zu geben. Aber noch geht das kaum – was die Mehrheit jedoch nicht bremsen kann, mich eingeschlossen. Also fragen ich mich, ob die Vernetzung und Digitalisierung nicht nur das Urheberrecht, das Mediensystem und den Prozess der politischen Meinungsbildung umkrempelt, sondern auch das Konzept des persönlichen Datenschutzes. Das wäre für Datenschützer ähnlich unangenehm wie für den Springer Verlag und die Parteien – aber eben genauso unvermeidbar.

  12. Ich will nicht den Datenschutz, so wie wir ihn bisher verstehen, über Bord werfen. Ich sehe nur, dass viele sich bei dem Deal “Daten für Service” für den Service entscheiden – einfach, weil viele Dienste so viel Mehrwert bieten. (Selbst padeluun hat ein iPhone und nutzt es intensiv.) Natürlich wäre es schön, wenn wir all diese tollen neuen Dienste nutzen könnten, ohne personenbezogene Daten preis zu geben. Aber noch geht das kaum – was die Mehrheit jedoch nicht bremsen kann, mich eingeschlossen. Also fragen ich mich, ob die Vernetzung und Digitalisierung nicht nur das Urheberrecht, das Mediensystem und den Prozess der politischen Meinungsbildung umkrempelt, sondern auch das Konzept des persönlichen Datenschutzes. Das wäre für Datenschützer ähnlich unangenehm wie für den Springer Verlag und die Parteien – aber eben genauso unvermeidbar.

  13. Du hast recht. Wenn alle meinen, es sei okay, dem Datenschutz wenig Bedeutung beizumessen, dann können Einzelne dagegen nicht viel bewirken.

    Ich gehöre ja zu den Leuten, die im Sommer am Stand unter einem Sonnenschirm liegen, während andere in der Sonne brutzeln. Natürlich sage ich meinen Kumpels immer, dass Hautkrebs noch uncooler sei als Schattensitzen. Richtig ärgerlich wird es für mich aber erst dann, wenn aufgrund geringer Nachfrage die Herstellung von Sonnenschirmen eingestellt wird. Deswegen werde ich nächsten Sommer eklige Hautkrebsfotos an den Strand mitnehmen. Immerhin ist es das, was ich tun kann.

    Will sagen: ich versuche trotzdem, andere zu überzeugen, damit ich nicht schlussendlich unter der Gedankenlosigkeit anderer zu leiden habe.

  14. Du hast recht. Wenn alle meinen, es sei okay, dem Datenschutz wenig Bedeutung beizumessen, dann können Einzelne dagegen nicht viel bewirken.

    Ich gehöre ja zu den Leuten, die im Sommer am Stand unter einem Sonnenschirm liegen, während andere in der Sonne brutzeln. Natürlich sage ich meinen Kumpels immer, dass Hautkrebs noch uncooler sei als Schattensitzen. Richtig ärgerlich wird es für mich aber erst dann, wenn aufgrund geringer Nachfrage die Herstellung von Sonnenschirmen eingestellt wird. Deswegen werde ich nächsten Sommer eklige Hautkrebsfotos an den Strand mitnehmen. Immerhin ist es das, was ich tun kann.

    Will sagen: ich versuche trotzdem, andere zu überzeugen, damit ich nicht schlussendlich unter der Gedankenlosigkeit anderer zu leiden habe.

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