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In Würde altern – wie geht das? Reichen der Haut ein paar Kosmetika, oder darf es auch mehr sein: Botox, Hyaluron, vielleicht sogar ein bisschen schnippeln bei der ästhetischen Chirurgin?

Katja und Marietta haben sich umgehört: Die Zahl der invasiven Eingriffe nimmt stetig zu, und die Patientinnen werden immer jünger. Dennoch spricht, wer sie vornehmen lässt, lieber nicht darüber. Warum eigentlich nicht? Was steckt hinter der Idee, „ganz natürlich“ gut auszusehen?

2 Kommentare

  1. Ich höre Euch wirklich gern. Ich finde, ihr kommt sehr sympathisch -auch selbstironisch! – rüber und habt durchaus etwas zu sagen. Die Perspektive – und auch die Probleme und und Problemchen – sind jedoch häufig zu sehr die einer urbanen Elite, die sehr viel (Frei-)Zeit hat, um stark um sich selbst zu kreisen. Da nehme ich mich selbst auch gar nicht aus. Weder kommen aber Frauen, die in einer anderen sozialen Realität leben, vor, noch wird die für das Midlife-Thema auch interessante und bereichernde männliche Sicht einbezogen – sagt Euch ein Mann. Da ist noch Luft nach oben!

  2. Ich könnte mir vorstellen, einige Leute setzt das darüber reden von Eingriffen oder Änderungen eher unter Druck als es sie auf die Normalität hinweist.
    Der Gedanke kam mir beim Vergleich mit sehr dünnen Menschen und der genetischen Veranlagung: ich bin selbst sehr dünn und bekomme immer gesagt, ich könne ja auch essen was ich wollte, ich werde ja eh nicht dick. Wenn ich dann aufkläre, dass ich durchaus darauf achte und etwas dafür tue, weil ich mich so eben wohler fühle sind die Reaktionen gemischt. Manche scheinen es direkt wieder zu vergessen und sagen das nächste Mal wieder das gleiche, andere erklären mir, dass es davon alleine ja nicht kommen könne. Natürlich nicht alle, aber diese Leute sind dabei und nicht die Ausnahme.
    Für mich fühlt sich das oft an, als wäre durch “es ist halt genetisch” eine Erklärung da, warum man selbst nichts daran machen kann und jede Mühe vergebens ist. Ich fände es schöner, wenn man sich der eigenen Prioritäten bewusst wird und sich dann aktiv dafür entscheidet.

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