LdN001 Die Lage der Nation

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Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe der “Lage der Nation”, dem neuen Polit-Podcast aus von Philip Banse (@philipbanse) und Ulf Buermeyer (@vieuxrenard). Jeden Freitag bewerten die beiden die “Lage der Nation” – manchmal mit Gästen, manchmal ohne.

Unser Ziel: ein gutes Gespräch. Viel Spaß!

Kommentare und Anregungen sind wie immer sehr willkommen.

Folgt uns auf Twitter (@lagenation) und flattert schön.

24 Kommentare

  1. Erst einmal danke für wieder diese sehr informative Podcastfolge. Ich finde ihr recherchiert eure Themen sehr gut und eure Art und Weise wie ihr über politische Ereignisse diskutiert ist bestimmt auch ein wichtiger Grund für den Erfolg dieses Podcasts, aber ich hätte einen Verbesserungsvorschlag für euch bzw. ein Ansinnen. Da ja im nächsten Jahr Bundestagswahlen sind, finde ich sollte man auch die Vorstellungen und Aussagen andere Parteien in den Podcasts hineinbringen, da ja ihr auch in gewissere Hinsicht einen Informationsauftrag habt, also ein möglichst umfassendes Bild der Politik in Deutschland den Hörer näher zu bringen. Momentan geht ihr ja Hauptsächlich auf die Positionen und Aussagen der SPD ein ab und zu mal der CDU und wenn die AfD wieder einmal irgendwie mal wieder geäußert hat. Ich würde es begrüßen, wenn ihr zu jeden Thema kurz ein zwei Sätze bringen könnt. Wie dieses Problem die Linken, Grünen und FDP sehen. Nur der Vollständigkeit halber und einen noch umfassenderen Blick auf die deutsche Politik zu haben.

    Auch würde ich der Idee kurz vor der Bundestagswahl die Wahlprogramme der Parteien, die eine realistische Chance auf den Einzug in den Bundestag haben, zu analysieren. Also der CDU/CSU, SPD, AfD, die Grünen, die Linken und der FDP.

    Ansonsten mach weiter, ich empfehle eure Sendung bei jeder Gelegenheit und eine Woche ohne die Lage ist für mich schon nicht mehr vorstellbar.

  2. Zum Thema Algorithmus:
    Ich bezweifle stark das es selbst direkt bei Facebook einen Softwareingenieur gibt der den kompletten Algorithmus von der Facebook-Timeline nur ansatzweise überblicken kann.
    Dies ist so gut wie bei jedem größeren Stück Software der Fall.

  3. Danke für die Bereitstellung des guten Podcast -beste Unterhaltung beim Laufen und eine Motivation auch im grauen Brüssel laufen zu gehen und Politik nicht nur im EU-Alltag zu reflektieren.
    Für einen inhaltlichen Hinweis wäre die Bereitstellung einer E-Mail-Adresse hilfreich (hoffe, ich habe sie auf der Website nicht übersehen). Grüße aus Belgien

  4. Es gibt ein klassisches Gegenargument zur Behauptung eine Repräsentantenherrschaft weist gegenüber einem System mit demokratischer Mitbestimmung eine höhere Resistenz gegen politischen Extremismus auf: Bei der Repräsentantenherrschaft werden Wähler kaum in die Verantwortung genommen. Sie müssen keine Kenntnis von Sachthemen haben. Tatsächlich ist das mindestens für einen Teil der politischen Klasse sogar erwünscht, da man so im Regierungshandeln von in der Bevölkerung vorhandenen politischen Ansichten weniger eingeschränkt wird, während man auf die Manipulation der öffentlichen Meinung setzt, um die notwendigen Stimmen einzuwerben. Die Hoffnung für ein System demokratischer Mitbestimmung liegt darin, dass wenn der Wähler in die Pflicht genommen wird Sachfragen selbst zu entscheiden, wird er auch verantwortlicher handeln.

    Unabhängig davon, was man von dieser Annahme hält, würde ich zwei andere Aussagen in jedem Fall einschränken wollen:

    Volksbegehren laufen nicht schnell ab. Bis zur Abstimmung gibt es Zeit, um die Frage umfassend darzustellen und die Ansichten dazu auszudiskutieren. Wenn da etwas Häßliches bei herauskommt, ist das jedenfalls kein Schnellschuss aus dem Affekt, sondern spiegelt Befindlichkeiten in der Bevölkerung wieder.

    Ich glaube, man darf die Robustheit der Repräsentantenherrschaft nicht loben, ohne zumindestens kritisch zu hinterfragen, inwiefern Repräsentanten zu Legitimierung und dauerhaften Verfestigung von Ressentiments beitragen, indem sie die Einwerbung von Unterstützung auf diese gründen.

  5. Ich fände es schön, wenn dieser sicher interessante Podcast ohne JavaScript-Vodoo eingebunden werden könnte. Es muss irgendeinen fundamentalen Unterschied zwischen der PodLove-Player-Einbindung für LdN und für KR geben. Letzteres kann ich ohne Probleme mit einem alten, relativ abgeriegelten Browser abrufen, ersteres nicht. Ohne jetzt auf meine spezifische Browser-Variante oder -Konfiguration einzugehen – Firefox 24.8.1ESR + SafeMode reicht um das Ganze nachzustellen.

    • LdN nutzt Podlove Player 3 (beta); KR die Version 2.

      • Ah, danke für die Erklärung. Mit Opera 12 verhält es sich übrigens genauso – der Podlove WebPlayer 2 ist ok, Version 3 funktioniert nicht. Allerdings sehe ich nun immerhin die Möglichkeit zum Episoden-Download bei beiden Varianten, was mir persönlich vollkommen ausreicht.

        Eine Anmerkung noch zu dem Podlove-Subscribe-Button. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, damit den mp3-Feed zu abonnieren. Möglicherweise ist das auch wieder ein Browser- oder JavaScript-Problem oder es hängt damit zusammen, dass ich nicht mit dem allerneuesten Apple-Shi-shi arbeite – ich hatte jetzt keine Zeit, dem auf den Grund zu gehen.
        Küchenradio hat aber, im Gegensatz zu Lage der Nation weiter unten ein zweites Widget für die Feeds, über die sich auch der mp3-Feed bookmarken lässt. Bei Lage der Nation fehlt dieses Widget, leider, obwohl der mp3-Feed existiert und im Quelltext der LdN auch referenziert wird.

      • Ich baue die anderen Feeds in die Box ein.

  6. Sehr schöner Podcast, macht bitte weiter so!

    Nur ein Detail: Peter Struck war Fraktionsvorsitzender und nicht Franktionsgeschäftsführer. Peter Altmeier war hingegen in der Tat parlamentarischer Geschäftsführer, aber diese Funktion dient weniger dazu “Leute auf Linie” zu bringen, das macht in Deutschland eben der Fraktionsvorsitzende (und den USA übrigens der “Whip”, vgl. House of Cards Staffel 1). Der parlamentarische Geschäftsführer kümmert sich eben um die Geschäfte. Um das Geld, das Personal, die Sitzungen und Zeug. Sorry wegen der Besserwisserei, aber ich habe Politik studiert und für irgendwas muss das ja dann auch gut sein, ne?…

    • Das stimmt ja so auch nicht. Der ParlGF (bzw. die, es gibt mehrere pro Fraktion) ist als rechte Hand des Vorsitzenden für die bürokratische Organisation zuständig, aber durchaus auch dafür, dass Mehrheiten stehen und Abgeordnete “auf Linie” sind, das gehört absolut dazu. Die Fraktionsvorsitzenden laufen den einzelnen Abgeordneten und ihrem Abstimmungsabsichten nicht hinterher, die greifen höchstens ein wenn ein Abgeordneter mal extrem bockig ist. Oh, und Peter Struck war von ’90 bis ’98 ParlGF der SPD im Bundestag, bevor er Fraktionsvorsitzender wurde. ;)

      Der “Whip” in den USA ist die Entsprechung des ParlGF; die Fraktionsvorsitzenden heißen dort “majority leader” bzw. “minority leader”.

  7. ähm, gestern war freitag. :D

    die erste folge hat mir so gut gefallen, dass ich die nächste gar nicht abwarten kann.

  8. 17. März 2016 um 13:33 Uhr
    Ulrich Andreas Zoch

    Die 001 war super. Fühle mich gut informiert. Macht Spaß Euch zuzuhören.
    Die Mischung aus dem Blick hinter die Kulissen gepaart mit juristischem Fachwissen macht Laune, sich mit Politik zu beschäftigen.

    Viel Erfolg Uli

  9. Auf so ein Format habe ich gewartet und es hätte wahrscheinlich niemand besseres machen können. Freue mich sehr auf eure Sendungen.

  10. Zu Minute 37:00, Peter Struck: “Die kann mich mal, die CDU.” https://www.youtube.com/watch?v=T8yHlZpgV2U

    Legendär, der Mann.

  11. Schön das Buermeyer jetzt regelmäßig zu hören sein wird. Ich fand es immer sehr interessant, wenn er in anderen Podcasts zu Gast war. Auch toll: ein Player mit Kapitelmarken! Warum hat sich das eigentlich noch nicht durchgesetzt?

  12. Sehr spannendes Projekt, ich freu mich schon auf was kommt und wie es sich entwickelt.
    Die Ausführungen zu Facebook und Hatespeech fand ich sehr spannend, ich hatte zum Gedanken Facebook dazu zu verpflichten strafbare Beiträge, die ihnen im Rahmen des Meldeprozesses Gewahr werden, an die Behörden weiterzumelden, mal einen Kommentar im Logbuch Netzpolitik geschrieben und mit vehementer Gegenwehr gerechnet – kam aber nichts…
    Zur Flüchtlingsdiskussion fand ich euch dann aber doch sehr…. Im medialen Diskurs würde man es “pragmatisch” nennen. Beispielsweise hörte ich Argumente alla “Wir können nicht alle Flüchtenden der Welt in Deutschland aufnehmen” heraus, was subtil unterstellt die würden alle nach hier kommen wollen, weil es hier so töfte ist. Viele wollen aber z.B. nach Schweden, in die Niederlande oder nach Amerika/Kanada, weil sie dort Angehörige haben. Die Frage wäre also, wie man eine gerechte Verteilung und Lastenteilung organisiert, möglichst ohne dabei Kröten wie Zugeständnisse an Erdogan verbinden schlucken zu müssen. Ich hoffe ihr verzeiht die Zuspitzung, aber ich finde diese Debatte sehr wichtig und finde, dass ethisch-moralische Gedanken und Konzepte wie Menschenwürde und Flüchtlingskonvention zu wenig Beachtung finden. Gleichzeitig glaube ich nicht, dass man Menschen ihre Angst vor dem Fremden logisch wegargumentieren kann, sie sinkt im Erleben des “Fremden” als Menschen wie du und ich – ein Grund dafür dass Xenophobie dort vermehrt auftritt, wo es kaum erkennbare Migranten gibt.
    Bevor ich dazu jetzt noch Seiten vollschreibe – auf dem Smartphone keine gute Idee – würde ich für kommende Folgen anregen einen Kollegen von Metronaut/Metrolaut für diese politisch bestimmende Diskussion einzuladen. Und würde mich freuen, wenn ihr mit der Zeit ein wenig häufiger über den Modus des Berichtens in den des Standpunkte und Weltsichten austauschen kämt. Viel Erfolg, ich lade morgen mein Flattr Konto wieder auf, versprochen!

    • Oh und ein “Mail bei weiterem Kommentar” Häkchen wäre super, gibt da wohl ein WordPress-Plugin :)

  13. Schöne erste Folge, freue mich auf mehr – aber bitte mit weniger netzpolitischen Themen :-)

  14. Danke für den neuen Podcast. :) Würde mich freuen wenn bei den anderen Projekten es auch weiter geht. :)

  15. Werde wohl nicht jede Sendung hören können, der Tag hat leider keine 48 Stunden. Was ich heute gehört habe, großartig. Macht so weiter! Rupert Ebner