MR043 Datenjournalismus

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Datenjournalist Lorenz Matzat vom Medienkombinat Berlin schreibt für das Open Data Blog von Zeit Online und forscht an einem Journalismus, der – oft auch automatisiert – mit umfangreichen Daten arbeitet.

Im Medienradio erklärt Lorenz, was er unter Datenjournalismus versteht und gibt zahlreiche Beispiele, wo journalistische Produkte schon heute automatisiert und rechnergesteuert aus Datenbergen erstellt werden. Er macht deutlich, was das Neue am Datenjournalismus, arbeitet die mittlerweile existieren Genres heraus (story telling, Visualisierung etc.) und gewährt einen Blick auf die “dunkle Seite des Datenjournalismus”.

Links

MR030 Medienradio über Open Data
Open Data Blog bei Zeit Online
Datenjournalist.de
Computer Assisted Reporting (WP)
OpenDataCity
Medienkombinat Berlin
taz.de
Guadian – The US Embassy Cables
Guardian Data Blog
Statsmonkey
News at Seven
Demand Media
Major League Baseball App (Apple App Store)
Statistische Auswertung von Fußballspielen
“Hidden Feature in iOS4: Peilsender”, Netzpolitik.org
Feinstaub-Datenbank des Umweltbundesamtes
Texas Tribune
Malte Spitz
Interaktive Karte auf Basis der Vorratsdaten von Malte Spitz bei ZEIT Online
Michael Kreil
Interaktive Karte der arabischen Revolutionen im Guardian
Americas Army
Global Conflicts: Palestine
GapMinder
Parteispenden-Visualisierung von Gregor Aisch
Gregor Aisch
Lohnsteuer-Berechnung von Spiegel Online
OWNI
OWNI-Artikel von Nicolas Kayser-Bril
Farmsubsidy.org
Mein dctp-Interview mit Manfred Redels von Greenpeace über das IFG merkwürdige Agrarsubventionen
Adhocracy
Informationsfreiheitsgesetz
Grüne über “Informationsfreiheitsgesetz 2.0″
Mein dctp-Interview mit Marcus Dapp über München und Opern Data
Foodwatch.de
OpenLeaks.org
re-publica.de
Digitale Gesellschaft
Mein dctp-Interview mit Markus Beckedahl zur Digitalen Gesellschaft und Automatisierung von Netz-Kampagnen
re-open Track auf der Re:publica
South by Southwest
Le Web
Mein Posting über Re:publica und Speaker-Honorare
YouTube-Video: Gunter Dueck auf Re:publica 2011 über “Internet als Betriebssystem”
Obamas Townhall auf Facebook
Delicious-Feed von Lorenz Matzat

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11 Kommentare

  1. 21. April 201116:12
    Gerd Neisser

    Du verlinkst dein DigiGes-Interview mit Beckedahl? Gehts noch? An alle, die es nocht nicht kennen: Irgendwann gegen Ende erzählt Beckedahl, er habe vor, mit einer kleinen peer group den Verein “erstmal” alleine zu bespielen. Warum hast du nicht gefragt, um wen es sich bei den Mitstreitern handelt? Momentan sind lediglich 5 der 11 Gründungsmitglieder namentlich bekannt. Stört dich das nicht, Banse? Dass da 11 Leutchen im Namen aller sprechen wollen, auch in deinem? Du hälst dich doch für einen Journalisten, gell? Fragt man da nicht nach, stellvertretend für die, sich sich wundern, wie intransparent und großkotzig der Launch verlief? Halt, stopp. Es sei denn, du bist selbst einer von den elfen. Das hätte ich gern gewusst. Lets face it: In den beiden Beckedahl-Interviews von der re:publica XI kommst du dermaßen devot rüber, dass jeder, der seine Sinne beisammen hat, annehmen muss, du seist Teil der Veranstaltung.

    • bin zwar nicht angesprochen, finde deine Kommentar jedoch 10 x großkotziger als die Gründung der DigiGes selbst. Da Philip im Rahmen des Podcasts das Interview erwähnt, warum sollte er dann nicht auch drauf verlinken? Nehme an, das macht er für alle, die es noch nicht kennen.
      Auch wenn nicht gefragt, stört mich eine Fürsprache prinzipiell erst mal nicht, Stören kann man sich erst in Bezug auf das was gesagt wird. Und da kann man imo bisher wenig Anstoß dran nehmen, auch im Bezug darauf, dass bisher wenig gesagt wurde. Und warum sollte man als Journalist nochmal Fragen stellen, die so oft gefragt wurden, dass es dafür sogar schon eine FAQ gibt?

      • 26. April 201115:21
        Gerd Neisser

        Extra für Sie, werter Herr Gebinsel, poste ich meinen DigiGes-Input hier nochmal. FYI: Ich darf im dortigen Blog nicht mehr kommentieren. Gekickt von Leuten, die sich gegen Netzsperren aussprechen; das ist bitter. Doppelmoral, ick hör dir trapsen. Anyway, los gehts:
        Woher nur kommt die irrige Annahme, zu glauben, die eh schon in der Kohlenstoff-Gesellschaft privilegierten Netzaffinen seien partout angewiesen auf einen Lobbyverein? Es handelt sich doch in der Regel um bauernschlaue bis inselbegabte Mitmenschen, die über eine gute Ausbildung und ein vergleichsweise hohes Einkommen verfügen. Lets face it: Markus ist in erster Linie Unternehmer und daran interessiert, im Namen *aller*, die im deutschsprachigen Netz unterwegs sind — auch jener, die lediglich bei eBay seltene Sneakers ersteigern, OBWOHL sie die Schuhe viel lieber im “Foot Locker” um die Ecke kaufen würden (sind das auch Digitale Gesellschafter?) –, Umsatz zu machen. Die DigiGes ist ein Marketing-Tool von Newthinking Communications. Markus sollte das zugeben und gut is. Fakt ist: Menschen, die im Internet unterwegs sind, benötigen eine Lobby ungefähr genauso dringend wie Besucher von Bäckereien. Herr Gebinsel, wenn Sie und ich eine Disko besuchen, dann befinden wir uns in einer Disko, richtig? Gut. Die Disko ist dann unser Aufenthaltsort, nicht? Fein. Niemand, der seine Sinne zusammen hat, käme auf die Idee, eine Interessenvertretung für Diskobesucher ins Leben zu rufen! Außer vielleicht Markus Beckedahl.

  2. Pingback: MR045 Daten sehen | Medienradio.org

  3. Dank an Lorenz für den genialen Wetterkarten-Vergleich (für alles andere natürlich auch!) und an Philip auch für die weiterführende Linkliste. Als Jana ‘Eliza’ erwähnte, musste ich ziemlich breit grinsen.

  4. Pingback: Glanzlichter 66 « … Kaffee bei mir?

  5. Pingback: Datenschau | Philip Banse

  6. Pingback: Über die Idee zur Datenschau :: Datenschau

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