MR018 Dradio Wissen

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Ralf Müller-Schmid ist Reaktionsleiter bei Dradio Wissen, dem drei Tage alten dritten, digitalen Programm des Deutschlandradio. Im Medienradio erklärt er die Sache mit dem Astrologen und macht deutlich, dass sowohl Sender als auch Website bis auf weiteres ständigem Wandel unterliegen. Von der Redaktionskonferenz soll es einen Podcast geben. Müller-Schmid erläutert sein Verständnis vom Verhältnis von linearem und On-demand-Radio. Warum der Sender Interessenten nicht schon in der Gründungsphase per Web eingebunden hat? “Würde ich heute machen”, sagt Müller-Schmid.

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  1. Mich hat der Astrologe auch sehr irritiert und hatte beschlossen ihn als augenzwinkernden Kommentar zum Sendestart aufzufassen.
    Anscheinend war der Beitrag aber nicht nur ironisch gemeint, was mich wiederum irritiert.
    Der Vergleich, der hier mit den Theorien der modernen Physik gezogen wurde hinkt allerdings enorm. Die Naturwissenschaft hat eine Methode zur Wissensgewinnung, die sich seit einigen Jahren bewährt hat. Erst wird eine Theorie aufgestellt, die beobachteten Phänomene ausreichend erklären muss, sowie Aussagen über die Ergebnisse zukünftiger Experimente machen muss. Das Wichtigste aber ist die Falsifizierbarkeit, eine Theorie muss widerlegt werden können. Theorien, die so vage Aussagen treffen, dass man sie nicht widerlegen kann, sind überflüssig und bringen keinen Erkenntnisgewinn.
    Mit genau solchen Aussagen hat man aber bei der Astrologie zu tun. Sie trifft Vorhersagen, die nicht überprüfbar sind.
    Das scheint natürlich auf den ersten Blick auch bei der Physik zuzutreffen, die untersuchten Strukturen werden komplexer und schwerer zu untersuchen. Die Theorien sind immer schwerer zu verstehen, auch weil sie ein enormes Hintergrundwissen (alle früheren Theorien) benötigen. Im Vergleich zu einer Aussage wie “Morgen regnet es, oder nicht.” ist die Stringtheorie aber leicht zu widerlegen.

  2. Mich hat der Astrologe auch sehr irritiert und hatte beschlossen ihn als augenzwinkernden Kommentar zum Sendestart aufzufassen.
    Anscheinend war der Beitrag aber nicht nur ironisch gemeint, was mich wiederum irritiert.
    Der Vergleich, der hier mit den Theorien der modernen Physik gezogen wurde hinkt allerdings enorm. Die Naturwissenschaft hat eine Methode zur Wissensgewinnung, die sich seit einigen Jahren bewährt hat. Erst wird eine Theorie aufgestellt, die beobachteten Phänomene ausreichend erklären muss, sowie Aussagen über die Ergebnisse zukünftiger Experimente machen muss. Das Wichtigste aber ist die Falsifizierbarkeit, eine Theorie muss widerlegt werden können. Theorien, die so vage Aussagen treffen, dass man sie nicht widerlegen kann, sind überflüssig und bringen keinen Erkenntnisgewinn.
    Mit genau solchen Aussagen hat man aber bei der Astrologie zu tun. Sie trifft Vorhersagen, die nicht überprüfbar sind.
    Das scheint natürlich auf den ersten Blick auch bei der Physik zuzutreffen, die untersuchten Strukturen werden komplexer und schwerer zu untersuchen. Die Theorien sind immer schwerer zu verstehen, auch weil sie ein enormes Hintergrundwissen (alle früheren Theorien) benötigen. Im Vergleich zu einer Aussage wie “Morgen regnet es, oder nicht.” ist die Stringtheorie aber leicht zu widerlegen.

  3. Eben dieser vergleich mit der Stringtheorie hat gezeigt, dass hier ein grundsätzliches Verständnis fehlt.
    Pseudowissenschaften wie der Astrologie geht es auch gar nicht um einen Erkenntnisgewinn. Es geht nur darum durch sich einen Wissenschaftlichen Anstrich zu geben damit andere Menschen rgendwelche aus der Luft geriffenen Aussagen/Vorhersagen glauben.

    Auch wenn das alles nur als ironie zu Verstehen ist, lässt sich nicht bestreiten, dass dieser Beitrag das ganze doch als sehr seriös dargestellt hat. Der “geprüfte Astrologe vom Deutschen Astrologenverband” usw.
    Man hätte da schon etwas besser durchklingen lassen können, dass das alles nicht so ganz ernst gemeint ist (dann wärs auch OK gewesen) aber so ist das schon ein faden beigeschmack so nach dem Motto: “Das verkaufen die mir als seriös was kann ich denen dann bei einem Thema glauben, wo ich keine Ahnung habe”.
    Da geht einfach ein bisschen der Vertrauensvorschuss (“Die werden das schon anständig recherchiert haben”) verloren.

  4. Eben dieser vergleich mit der Stringtheorie hat gezeigt, dass hier ein grundsätzliches Verständnis fehlt.
    Pseudowissenschaften wie der Astrologie geht es auch gar nicht um einen Erkenntnisgewinn. Es geht nur darum durch sich einen Wissenschaftlichen Anstrich zu geben damit andere Menschen rgendwelche aus der Luft geriffenen Aussagen/Vorhersagen glauben.

    Auch wenn das alles nur als ironie zu Verstehen ist, lässt sich nicht bestreiten, dass dieser Beitrag das ganze doch als sehr seriös dargestellt hat. Der “geprüfte Astrologe vom Deutschen Astrologenverband” usw.
    Man hätte da schon etwas besser durchklingen lassen können, dass das alles nicht so ganz ernst gemeint ist (dann wärs auch OK gewesen) aber so ist das schon ein faden beigeschmack so nach dem Motto: “Das verkaufen die mir als seriös was kann ich denen dann bei einem Thema glauben, wo ich keine Ahnung habe”.
    Da geht einfach ein bisschen der Vertrauensvorschuss (“Die werden das schon anständig recherchiert haben”) verloren.

  5. Abgesehen von der Astrologengeschichte gefällt mir das ganze als langjähriger Dradiohörer doch sehr gut und sehe eine Menge Potential von Dradio Wissen.
    Die Podcast Integration (am Besten am Anfanf diese Variante einmal in der Woche so ein Special) wäre eine super Sache.
    Ich denke neben Küchen/Medienradio auch an bestimmte nicht technische Podcasts z.B: von Tim Pritlove wie
    Kaffee (http://chaosradio.ccc.de/cre119.html),
    Mut zur Freiheit mit Julie Zeh und Ilija Trojanow (http://chaosradio.ccc.de/cre135.html) oder Geschichte der Typographie (http://chaosradio.ccc.de/cre080.html).
    Ich glaube, dass dies sicher auch Leute interessieren könnte, die sich noch nicht so im Netz bewegen, und dass unter dem Dach vom Ddradio solche Inhalte auch in die “alte Radiowelt” finden könnten.

  6. Abgesehen von der Astrologengeschichte gefällt mir das ganze als langjähriger Dradiohörer doch sehr gut und sehe eine Menge Potential von Dradio Wissen.
    Die Podcast Integration (am Besten am Anfanf diese Variante einmal in der Woche so ein Special) wäre eine super Sache.
    Ich denke neben Küchen/Medienradio auch an bestimmte nicht technische Podcasts z.B: von Tim Pritlove wie
    Kaffee (http://chaosradio.ccc.de/cre119.html),
    Mut zur Freiheit mit Julie Zeh und Ilija Trojanow (http://chaosradio.ccc.de/cre135.html) oder Geschichte der Typographie (http://chaosradio.ccc.de/cre080.html).
    Ich glaube, dass dies sicher auch Leute interessieren könnte, die sich noch nicht so im Netz bewegen, und dass unter dem Dach vom Ddradio solche Inhalte auch in die “alte Radiowelt” finden könnten.

  7. ich fand den podcast diesmal nicht sehr gelungen. was weniger am inhalt lag, sondern an der form. ich rede von dem gegenseitigen reinreden. jemandem ins wort zu fallen ist zwar nervig, aber akustisch immer noch verkraftbar. dazu muss aber der, dem ins wort gefallen wird, höflicherweise sofort still sein. redet der aber einfach weiter, wirds anstrengend. und ganz schwierig wird es, wenn redner und rein-redner parallel weiterreden. solche momente, tiefpunkte der gesprächskultur, gabs diesmal leider einige.

  8. ich fand den podcast diesmal nicht sehr gelungen. was weniger am inhalt lag, sondern an der form. ich rede von dem gegenseitigen reinreden. jemandem ins wort zu fallen ist zwar nervig, aber akustisch immer noch verkraftbar. dazu muss aber der, dem ins wort gefallen wird, höflicherweise sofort still sein. redet der aber einfach weiter, wirds anstrengend. und ganz schwierig wird es, wenn redner und rein-redner parallel weiterreden. solche momente, tiefpunkte der gesprächskultur, gabs diesmal leider einige.

  9. Auch wenn der Vorfall mit dem Astrologen jetzt nicht direkt etwas mit euerem Podcast zu tun hat, möchte ich dennoch auch noch mal darauf eingehen.
    Ich hatte gehofft, dass der Redaktionsleiter den Fehler eingestehen
    und sich ohne weitere Rechtfertigungsversuche dafür entschuldigen würde. Das wäre meiner Meinung nach der einzig seriöse Umgang mit diesem Fauxpas gewesen. Jeder kann Fehler machen und damit wäre es geblieben. Doch anstatt dabei zu bleiben, dass es wie am Anfang angedeutet ein nicht ernstzunehmender Spaß war, wird mit Rauchgranaten geworfen. Es wird die (Natur)wissenschaftliche Methode zum Erkenntnisgewinn angezweifelt und mithilfe von sehr vagen Aussagen über die Stringtheorie zu rechtfertigen versucht, dass der Astrologie, wenigstens als Experiment, auch ein Platz in einem Wissensradio einzuräumen wäre.
    Ich bin kein Physiker,studiere jedoch ein naturwissenschaftliches Fach und finde, dass den vielen hart arbeitenden Forschern auf der ganzen Welt mit solchen Aussagen nicht geholfen ist. Da werden mühevoll Daten gesammelt und Experimente wieder und wieder ausgewertet um möglichst viele Fehler auszuschließen um schlussendlich einen, wenn auch nur minimalen, Erkenntnisgewinn daraus zu ziehen.
    Auch wenn die Stringtheorie experimentell noch nicht nachweisbar ist, gibt es keinen Grund sie auf eine Stufe mit der Astrologie zu stellen, sei es nun durch Abwertung der Stringtheorie oder durch Aufwertung der Astrologie.

    Das eigentliche Problem hat jedoch Holger Klein in der letzten Folge
    von NSFW gut auf den Punkt gebracht: Wie soll ich einem Wissensender
    einen Vertrauensvorschuss geben, wenn der mit aller Seriosität
    ( “geprüfter Astrologe” ) einen Astrologen mehrere Minuten lang, ohne kritische Nachfrage, sprechen lässt?
    Diesen Vertrauensvorschuss muss ich einem solchen Sender aber doch
    geben, da ich mich natürlich nicht in allen Gebieten der
    Berichterstattung gut genug auskenne um etwaige Falschaussagen als
    solche zu bemerken. Eigentlich liegt der Vorteil von einem
    redaktionell geführtem Medium ja gerade darin, dass die Informationen möglichst immer soweit wie möglich zuverlässig sind. Gerade ein solches Medium haben wir bei der heutigen Fülle an Informationen nötiger denn je!
    Etwas gewundert hat mich aber die Zustimmung aus euerem Team. Ob das.Nun daran liegt, dass ihr für das gleiche Haus arbeitet oder daran,dass einige von euch auch eine solche Sicht auf das Verhältnis von Wissenschaft zu Pseudowissenschaft haben kann ich nicht beurteilen.

    Zu der Sendung an sich hätte ich mir auch gewünscht,dass wie auch am Ende von Markus(?) vorgeschlagen, mehr über die Zukunft des
    Mediums “Radio” an sich gesprochen worden wäre. Aber einen Versuch war das Interviewformat auf jeden Fall wert.
    Gefallen hat mir das rekapitulieren der Sendung am Ende sowieso gut. Genauso gefällt mir die Redaktionskonferenz und die Idee eventuell auch Podcasts in das Programm des DRadio Wissen einzubinden sehr gut.

  10. Auch wenn der Vorfall mit dem Astrologen jetzt nicht direkt etwas mit euerem Podcast zu tun hat, möchte ich dennoch auch noch mal darauf eingehen.
    Ich hatte gehofft, dass der Redaktionsleiter den Fehler eingestehen
    und sich ohne weitere Rechtfertigungsversuche dafür entschuldigen würde. Das wäre meiner Meinung nach der einzig seriöse Umgang mit diesem Fauxpas gewesen. Jeder kann Fehler machen und damit wäre es geblieben. Doch anstatt dabei zu bleiben, dass es wie am Anfang angedeutet ein nicht ernstzunehmender Spaß war, wird mit Rauchgranaten geworfen. Es wird die (Natur)wissenschaftliche Methode zum Erkenntnisgewinn angezweifelt und mithilfe von sehr vagen Aussagen über die Stringtheorie zu rechtfertigen versucht, dass der Astrologie, wenigstens als Experiment, auch ein Platz in einem Wissensradio einzuräumen wäre.
    Ich bin kein Physiker,studiere jedoch ein naturwissenschaftliches Fach und finde, dass den vielen hart arbeitenden Forschern auf der ganzen Welt mit solchen Aussagen nicht geholfen ist. Da werden mühevoll Daten gesammelt und Experimente wieder und wieder ausgewertet um möglichst viele Fehler auszuschließen um schlussendlich einen, wenn auch nur minimalen, Erkenntnisgewinn daraus zu ziehen.
    Auch wenn die Stringtheorie experimentell noch nicht nachweisbar ist, gibt es keinen Grund sie auf eine Stufe mit der Astrologie zu stellen, sei es nun durch Abwertung der Stringtheorie oder durch Aufwertung der Astrologie.

    Das eigentliche Problem hat jedoch Holger Klein in der letzten Folge
    von NSFW gut auf den Punkt gebracht: Wie soll ich einem Wissensender
    einen Vertrauensvorschuss geben, wenn der mit aller Seriosität
    ( “geprüfter Astrologe” ) einen Astrologen mehrere Minuten lang, ohne kritische Nachfrage, sprechen lässt?
    Diesen Vertrauensvorschuss muss ich einem solchen Sender aber doch
    geben, da ich mich natürlich nicht in allen Gebieten der
    Berichterstattung gut genug auskenne um etwaige Falschaussagen als
    solche zu bemerken. Eigentlich liegt der Vorteil von einem
    redaktionell geführtem Medium ja gerade darin, dass die Informationen möglichst immer soweit wie möglich zuverlässig sind. Gerade ein solches Medium haben wir bei der heutigen Fülle an Informationen nötiger denn je!
    Etwas gewundert hat mich aber die Zustimmung aus euerem Team. Ob das.Nun daran liegt, dass ihr für das gleiche Haus arbeitet oder daran,dass einige von euch auch eine solche Sicht auf das Verhältnis von Wissenschaft zu Pseudowissenschaft haben kann ich nicht beurteilen.

    Zu der Sendung an sich hätte ich mir auch gewünscht,dass wie auch am Ende von Markus(?) vorgeschlagen, mehr über die Zukunft des
    Mediums “Radio” an sich gesprochen worden wäre. Aber einen Versuch war das Interviewformat auf jeden Fall wert.
    Gefallen hat mir das rekapitulieren der Sendung am Ende sowieso gut. Genauso gefällt mir die Redaktionskonferenz und die Idee eventuell auch Podcasts in das Programm des DRadio Wissen einzubinden sehr gut.

  11. dieser Beitrag bezieht sich sowohl auf dRadioWissen, als auch auf die aktuelle Sendung:

    beide (MR und drw) genießen mein Wohlwollen und ich bin dankbar für die Angebote… so sehr sie einem die Augen öffnen, zum Denken anstoßen oder bestätigen können, so sehr finde ich auch immer wieder Abschnitte, die mir sauer aufstoßen.

    vielleicht ist es mittlerweile schon ausgelaugt – aber der Astrologe bei drw, aber und auch vor allem wie damit im Nachhinein und auch in dieser Sendung damit umgegangen wurde ist unbefriedigend.

    ich kann da meinen Vorredner nur zustimmen – wenn man den Anspruch hat Wissen zu vermitteln, dann muss man glaubwürdig sein.. und sowohl der Beitrag selbst, als auch die Art und Weise, wie er hier erklärt bzw. verteidigt wurde reicht einfach nicht aus, um Vertrauen zurückzugewinnen.

    ich MÖCHTE mich mit drw informieren, es fällt mir aber schwer, wenn die Menschen dahinter keine klare Position zu solchen Ereignissen beziehen… ein “es war ne nette Idee” reicht nicht aus.
    und hier hätte ich mir von dem Team bei MR (die sonst auch nicht alles einfach so schlucken – danke dafür :) ) eben gewünscht, dass da mehr nachgefragt und gelöchert wird.

    schluss:
    es ist nicht generell verwerflich, einen Astrologen bei einem “Wissensvermittler” wie drw darzustellen… die Aufgabe wäre dann aber (und das scheint ja auch das Selbstverständnis zu sein) diese Person (sowohl privat, als auch in ihrer Funktion) objektiv einzuordnen.

    dennoch vielen Dank für diese MR-Folge (fand sie ganz gut) und viel Erfolg bei den jeweiligen Projekte :)

  12. dieser Beitrag bezieht sich sowohl auf dRadioWissen, als auch auf die aktuelle Sendung:

    beide (MR und drw) genießen mein Wohlwollen und ich bin dankbar für die Angebote… so sehr sie einem die Augen öffnen, zum Denken anstoßen oder bestätigen können, so sehr finde ich auch immer wieder Abschnitte, die mir sauer aufstoßen.

    vielleicht ist es mittlerweile schon ausgelaugt – aber der Astrologe bei drw, aber und auch vor allem wie damit im Nachhinein und auch in dieser Sendung damit umgegangen wurde ist unbefriedigend.

    ich kann da meinen Vorredner nur zustimmen – wenn man den Anspruch hat Wissen zu vermitteln, dann muss man glaubwürdig sein.. und sowohl der Beitrag selbst, als auch die Art und Weise, wie er hier erklärt bzw. verteidigt wurde reicht einfach nicht aus, um Vertrauen zurückzugewinnen.

    ich MÖCHTE mich mit drw informieren, es fällt mir aber schwer, wenn die Menschen dahinter keine klare Position zu solchen Ereignissen beziehen… ein “es war ne nette Idee” reicht nicht aus.
    und hier hätte ich mir von dem Team bei MR (die sonst auch nicht alles einfach so schlucken – danke dafür :) ) eben gewünscht, dass da mehr nachgefragt und gelöchert wird.

    schluss:
    es ist nicht generell verwerflich, einen Astrologen bei einem “Wissensvermittler” wie drw darzustellen… die Aufgabe wäre dann aber (und das scheint ja auch das Selbstverständnis zu sein) diese Person (sowohl privat, als auch in ihrer Funktion) objektiv einzuordnen.

    dennoch vielen Dank für diese MR-Folge (fand sie ganz gut) und viel Erfolg bei den jeweiligen Projekte :)

  13. 24. Januar 201000:55
    Michael H. Gerloff

    Gottchen, watt hängen sich da Leute wieder an so einer vielleicht sogar daneben gegangenen Nummer auf. Deutschland, Land der sich Wichtigmachenden Wichtigen Wichtel.

    Vielen Dank an das Team.

    (Aber wer hat da am Ende wieder mit Kronkorken rumgeklackert – grummmmmel. Beim nächsten Mal gibt es einen Stern Abzug.)

  14. 24. Januar 201002:55
    Michael H. Gerloff

    Gottchen, watt hängen sich da Leute wieder an so einer vielleicht sogar daneben gegangenen Nummer auf. Deutschland, Land der sich Wichtigmachenden Wichtigen Wichtel.

    Vielen Dank an das Team.

    (Aber wer hat da am Ende wieder mit Kronkorken rumgeklackert – grummmmmel. Beim nächsten Mal gibt es einen Stern Abzug.)

  15. 25. Januar 201013:47
    Puddingpulver

    Zur Sendung möchte ich folgendes Sagen: Ich bin enttäuscht! Das war mir zu unkritisch und zu sehr auf “ja verstehe”. Sonst kenne ich euch bei Netz Themen auch etwas entschlossener, denke da nur an die Sendung mit Herrn Nikolai Longolius, der sich viel mehr Rechtfertigen musste Warum Dieses oder Jenes gemacht wurde. Nichts kam. Nur mal ein paar kleine Dinge die mir sofort aufgefallen sind:

    Warum muss ich mich Registrieren um einen Beitrag zu Kommentieren?
    Wiese existiert nicht ein Link zum Download des Podcast als MP3 Datei zu jedem Artikel, sondern ich muss Ihn mit viel mühe auf der Web-Seite suchen?
    Wieso wird diese üble Fahrstuhlmusik beim anmoderieren eines Beitrages gespielt (Das macht für mich das Programm unhörbar)?
    Da höre ich keinen neuen Sound, oder ich bin schon nicht mehr die Zielgruppe!
    Wieso sind die RRS Feed nicht Kommentiert und bestehen nur aus Titel und Dateiname sowie Datum?

    Da liegt soviel im Argen bei DRW, gerade was das Netz angeht und Ihr lasst euch damit abspeisen, dass ja noch alles im Aufbau ist. Das war mir zu unkritisch. Hoffnung hat mir das Gespräch danach gemacht, in dem Ihr die Sendung und das Vorgehen selbst in Frage stellt. Diesem leider kein weiter so.

  16. 25. Januar 201015:47
    Puddingpulver

    Zur Sendung möchte ich folgendes Sagen: Ich bin enttäuscht! Das war mir zu unkritisch und zu sehr auf “ja verstehe”. Sonst kenne ich euch bei Netz Themen auch etwas entschlossener, denke da nur an die Sendung mit Herrn Nikolai Longolius, der sich viel mehr Rechtfertigen musste Warum Dieses oder Jenes gemacht wurde. Nichts kam. Nur mal ein paar kleine Dinge die mir sofort aufgefallen sind:

    Warum muss ich mich Registrieren um einen Beitrag zu Kommentieren?
    Wiese existiert nicht ein Link zum Download des Podcast als MP3 Datei zu jedem Artikel, sondern ich muss Ihn mit viel mühe auf der Web-Seite suchen?
    Wieso wird diese üble Fahrstuhlmusik beim anmoderieren eines Beitrages gespielt (Das macht für mich das Programm unhörbar)?
    Da höre ich keinen neuen Sound, oder ich bin schon nicht mehr die Zielgruppe!
    Wieso sind die RRS Feed nicht Kommentiert und bestehen nur aus Titel und Dateiname sowie Datum?

    Da liegt soviel im Argen bei DRW, gerade was das Netz angeht und Ihr lasst euch damit abspeisen, dass ja noch alles im Aufbau ist. Das war mir zu unkritisch. Hoffnung hat mir das Gespräch danach gemacht, in dem Ihr die Sendung und das Vorgehen selbst in Frage stellt. Diesem leider kein weiter so.

  17. Ich habe sowohl mehrere “Redaktionssitzungen” von DRadio Wissen und Euer Gespräch mit Ralf Müller-Schmid gehört und kann mich “Puddingpulver” nur anschließen. Leider geht man bei diesen “Redaktionssitzungen”, obwohl mit fast 1 1/2 Stunde genügend Zeit dazu wäre, darin kaum auf Hörervorschläge ein.
    Ich hatte z.B. vorgeschlagen, zu diskutieren, ob man den “Internationalen Radiolink” zu einem französischsprachigen Programm von Radio France(in deutsch ja leider seit der Einstellung Ende 2009 nicht mehr zu hören) vielleicht durch einen Link zu einem Programm eines unseren Nachbarn (ich denke da z.B. an die deutschsprachigen Auslandssendungen von Radio Prag und Radio Warschau)ergänzen könne. Herr Ralf Müller-Schmid findet dagegen in Eurer Sendung einen Link zur BBC (die ja leider schon seit vielen Jahren nicht mehr in deutsch sendet) einzig diskutabel. Das wäre aber eine weitere Absage an diejenigen Hörer, die nicht in Fremdsprachen bewandert sind.

  18. Ich habe sowohl mehrere “Redaktionssitzungen” von DRadio Wissen und Euer Gespräch mit Ralf Müller-Schmid gehört und kann mich “Puddingpulver” nur anschließen. Leider geht man bei diesen “Redaktionssitzungen”, obwohl mit fast 1 1/2 Stunde genügend Zeit dazu wäre, darin kaum auf Hörervorschläge ein.
    Ich hatte z.B. vorgeschlagen, zu diskutieren, ob man den “Internationalen Radiolink” zu einem französischsprachigen Programm von Radio France(in deutsch ja leider seit der Einstellung Ende 2009 nicht mehr zu hören) vielleicht durch einen Link zu einem Programm eines unseren Nachbarn (ich denke da z.B. an die deutschsprachigen Auslandssendungen von Radio Prag und Radio Warschau)ergänzen könne. Herr Ralf Müller-Schmid findet dagegen in Eurer Sendung einen Link zur BBC (die ja leider schon seit vielen Jahren nicht mehr in deutsch sendet) einzig diskutabel. Das wäre aber eine weitere Absage an diejenigen Hörer, die nicht in Fremdsprachen bewandert sind.

  19. Fand MR018 live ganz okay. Mehr war bei der Konstellation kaum drin. 4/5

    Nach einigen Tagen Zuhören ist mein erstes Fazit zu Dradio Wissen: ansatzweise gut (Wissensnachrichten), liefert aber zu wenig Input, zu viel Gedudel, zu viel klassisches Radio. Fürs Erste: Chance vertan. Dem gegenüber ist die Astrologie-Geschichte fast nebensächlich.

    Ich bleibe bei Podcasts und DKultur.

  20. Fand MR018 live ganz okay. Mehr war bei der Konstellation kaum drin. 4/5

    Nach einigen Tagen Zuhören ist mein erstes Fazit zu Dradio Wissen: ansatzweise gut (Wissensnachrichten), liefert aber zu wenig Input, zu viel Gedudel, zu viel klassisches Radio. Fürs Erste: Chance vertan. Dem gegenüber ist die Astrologie-Geschichte fast nebensächlich.

    Ich bleibe bei Podcasts und DKultur.

  21. Pingback: DRadio Wissen « Dossier Mediathek

  22. Ich find dieses Bohei um den Astrologen wirklich albern.

    Ich halte überhaupt garnichts von Astrologie, aber all die die hier und auf Twitter die Lanze für die “pure Wahrheit der Naturwissenschaften” brechen, täten gut daran sich mal mit Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie auseinanderzusetzen.

  23. Ich find dieses Bohei um den Astrologen wirklich albern.

    Ich halte überhaupt garnichts von Astrologie, aber all die die hier und auf Twitter die Lanze für die “pure Wahrheit der Naturwissenschaften” brechen, täten gut daran sich mal mit Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie auseinanderzusetzen.

  24. Mir hat das Selbstlob eures Gastes nicht gefallen. Dieses ständige “die leisten hervorragende Arbeit”, “die machen einen fantastischen Job” … . Das klang wie Werbung.
    Ihr hättet in eurem vorherigen Podcast noch weitere hundert Mal “dctp.tv” sagen können, es hätte im Gesprächskontext nicht nach billiger Werbung geklungen.

  25. Mir hat das Selbstlob eures Gastes nicht gefallen. Dieses ständige “die leisten hervorragende Arbeit”, “die machen einen fantastischen Job” … . Das klang wie Werbung.
    Ihr hättet in eurem vorherigen Podcast noch weitere hundert Mal “dctp.tv” sagen können, es hätte im Gesprächskontext nicht nach billiger Werbung geklungen.

  26. Sehr schöne neue Ausgabe. Ich wollte nur mal anmerken, dass sich das Medienradio-Team mal überlegen sollte… nein, Ihr solttet Euch mal überlegen – so klingt es besser – ob, Ihr nicht etwas viel dazwischenfunkt, unterbrecht und einwerft. Oft kommt der Gast nicht wirklich ins Berichten über das Thema. Ihr stellt gute Fragen, unterbrecht dann aber immer wieder, um auf das Thema zurückzukommen. Vielleicht solltet ihr eher Blöcke bilden und davor klar ansagen, was ihr nun in den nächsten 5-10 Minuten podcasten wollt. Das MR-Team müsste sich dann eben zusammen auch an diese Vorgabe halten: “Nun wollen wir erstmal wissen, wer Du bist…. was Du genau machst … wie Du Entwicklung XY beurteilst….” – achtet mal darauf, ihr unterbrecht ganz schön oft. Natürlich auch erlaubt, aber zu oft? Grüße aus Freiburg

  27. Sehr schöne neue Ausgabe. Ich wollte nur mal anmerken, dass sich das Medienradio-Team mal überlegen sollte… nein, Ihr solttet Euch mal überlegen – so klingt es besser – ob, Ihr nicht etwas viel dazwischenfunkt, unterbrecht und einwerft. Oft kommt der Gast nicht wirklich ins Berichten über das Thema. Ihr stellt gute Fragen, unterbrecht dann aber immer wieder, um auf das Thema zurückzukommen. Vielleicht solltet ihr eher Blöcke bilden und davor klar ansagen, was ihr nun in den nächsten 5-10 Minuten podcasten wollt. Das MR-Team müsste sich dann eben zusammen auch an diese Vorgabe halten: “Nun wollen wir erstmal wissen, wer Du bist…. was Du genau machst … wie Du Entwicklung XY beurteilst….” – achtet mal darauf, ihr unterbrecht ganz schön oft. Natürlich auch erlaubt, aber zu oft? Grüße aus Freiburg

  28. Einer Pseudowissenschaft wie Astrologie im DRadio Wissen eine Plattform zu bieten ist ganz grundsätzlich falsch und schädlich für das Projekt.

    Wenn im Medienradio die Naturwissenschaften als “nicht wasserdicht” bezeichnet und mit der Astrologie verglichen werden, zeugt das von einem völligen Unverständnis der wissenschaftlichen Methode.

    Naturwissenschaften leben von der Falsifikation, vom Ausbau und der Modifikation von Theorien, vom Wechselspiel zwischen Experiment und Theorie. Eine Theorie die keine oder inkorrekte Vorhersagen macht muss durch eine bessere ersetzt werden.

    Pseudowissenschaften wie die Astrologie hingegen sind unlogisch und vollständig falsifiziert. Dennoch existiert die Theorie der Astrologie weiter, dass das ganze Gedankengebäude vollkommen widerlegt ist, stört die beteiligten Esoteriker schlicht nicht.

    Genau das ist der elementare Unterschied zwischen einer Wissenschaft und einer Pseudowissenschaft.

    Von seriösen Medien erwarte ich, dass dieser Unterschied betont und nicht relativiert wird.

  29. Einer Pseudowissenschaft wie Astrologie im DRadio Wissen eine Plattform zu bieten ist ganz grundsätzlich falsch und schädlich für das Projekt.

    Wenn im Medienradio die Naturwissenschaften als “nicht wasserdicht” bezeichnet und mit der Astrologie verglichen werden, zeugt das von einem völligen Unverständnis der wissenschaftlichen Methode.

    Naturwissenschaften leben von der Falsifikation, vom Ausbau und der Modifikation von Theorien, vom Wechselspiel zwischen Experiment und Theorie. Eine Theorie die keine oder inkorrekte Vorhersagen macht muss durch eine bessere ersetzt werden.

    Pseudowissenschaften wie die Astrologie hingegen sind unlogisch und vollständig falsifiziert. Dennoch existiert die Theorie der Astrologie weiter, dass das ganze Gedankengebäude vollkommen widerlegt ist, stört die beteiligten Esoteriker schlicht nicht.

    Genau das ist der elementare Unterschied zwischen einer Wissenschaft und einer Pseudowissenschaft.

    Von seriösen Medien erwarte ich, dass dieser Unterschied betont und nicht relativiert wird.

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